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		<title>Was w&#252;rde Herbert tun?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der letzte Artikel ist ein wenig her, aber jetzt geht es wieder los. Mir liegen wieder einige Dinge quer, &#252;ber die ich mich hier auslassen m&#246;chte. Zum Beginn der neuen Saison habe ich einfach mal ein Wehner-Motiv gebaut. Feel free to Flattr this post at flattr.com, if you like it. Tweet it]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der letzte Artikel ist ein wenig her, aber jetzt geht es wieder los. Mir liegen wieder einige Dinge quer, &#252;ber die ich mich hier auslassen m&#246;chte.</p>

	<p>Zum Beginn der neuen Saison habe ich einfach mal ein Wehner-Motiv gebaut.</p>

	<p><a href="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2009/11/Herbert.pdf"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2009/11/Herbert_small.png" alt="Herbert_small" title="Was wuerde Herber tun?" width="420" height="350" class="aligncenter size-full wp-image-693" /></a></p>


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		<title>Kandidaten-Clouds</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 22:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r die folgenden Wordclouds habe ich je drei Reden von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier mit halbwegs &#228;hnlicher Thematik benutzt. Findet ihr ohne zu googlen heraus, welche Wordcloud von welchem Kandidaten geh&#246;rt? (Click auf das Bild f&#252;hrt zu einer h&#246;her aufgel&#246;sten Version) &#160; Kanzlerkandidat 1 &#160; Kanzlerkandidat 2 Feel free to Flattr this post at [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>F&#252;r die folgenden Wordclouds habe ich je drei Reden von Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier mit halbwegs &#228;hnlicher Thematik benutzt.</p>

	<p>Findet ihr ohne zu googlen heraus, welche Wordcloud von welchem Kandidaten geh&#246;rt? (Click auf das Bild f&#252;hrt zu einer h&#246;her aufgel&#246;sten Version)</p>

	<p>&nbsp;<br />
Kanzlerkandidat 1<br />
<a href="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2009/09/Kanzlerkandidat1.png"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2009/09/Kanzlerkandidat1-1024x548.png" alt="Kanzlerkandidat1" title="Kanzlerkandidat1" width="600" height="310" class="aligncenter size-large wp-image-659" /></a><br />
&nbsp;<br />
Kanzlerkandidat 2<br />
<a href="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2009/09/Kanzlerkandidat2.png"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2009/09/Kanzlerkandidat2-1024x548.png" alt="Kanzlerkandidat1" title="Kanzlerkandidat1" width="600" height="310" class="aligncenter size-large wp-image-658" /></a></p>

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		<title>Hei&#223;e Eisen</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 16:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wahlkampf ist gerade in seiner hei&#223;esten Phase. Nur scheint diese &#8220;hei&#223;este&#8221; Phase maximal lauwarm zu sein. Warum das so ist, braucht man nicht mehr gro&#223; zu analysieren: Die beiden gro&#223;en Parteien sind einander viel zu &#228;hnlich, die beiden Kanzlerkandidaten viel zu langweilig um so etwas wie echten politischen Diskurs aufkommen zu lassen. Bleibt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Wahlkampf ist gerade in seiner hei&#223;esten Phase. Nur scheint diese &#8220;hei&#223;este&#8221; Phase maximal lauwarm zu sein. Warum das so ist, braucht man nicht mehr gro&#223; zu analysieren: Die beiden gro&#223;en Parteien sind einander viel zu &#228;hnlich, die beiden Kanzlerkandidaten viel zu langweilig um so etwas wie echten politischen Diskurs aufkommen zu lassen.</p>

	<p>Bleibt die Hoffnung auf die potentiellen kleinen Koalitionspartner, die sich einmal mit hartem und kantigem Profil hervortun k&#246;nnten, aber auch hier scheint es nur darum zu gehen, sich s&#228;mtliche T&#252;ren offen halten zu k&#246;nnen. Prinzipientreue ist in den Parteizentralen und -vorst&#228;nden wenn nicht zum Schimpfwort, so wohl doch zur Utopie geworden.</p>

	<p>Momentan ist sowieso die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir auch nach der Wahl wieder mit jenem Lochfra&#223; der Demokratie namens &#8220;Gro&#223;e Koalition&#8221; geschlagen sein werden, welche dann weiterhin ohne eine starke Opposition und ohne gro&#223;e Widerrede Politik gegen die Bev&#246;lkerung machen kann.</p>

	<p>Aber g&#228;be es denn Themen, bei denen man einmal beherzt zugreifen k&#246;nnte? Hei&#223;e Eisen, die man anpackt, nicht um sich die Finger zu verbrennen sondern um sie zu schmieden und zu formen und zu seinem eigenen zu machen? Was sind denn die gro&#223;en Wahlkampfaussagen, die in Zeiten von Finanzkrise und angeblicher Politikverdrossenheit noch getroffen werden k&#246;nnten?</p>

	<p><strong>Mehr Jobs schaffen</strong><br />
Ok, das ist wirklich innovativ, das hat noch nie jemand vor einer Wahl versprochen und das ist auch eine Aussage, die wirklich deutlich den Unterschied zwischen den verschiedenen Parteien herausstellt. Denn f&#252;r &#8220;mehr Jobs&#8221; ist ja niemand au&#223;er&#8230; ach ne, daf&#252;r sind ja doch alle.</p>

	<p>In Wahrheit sieht es allerdings ein wenig anders aus. Es gibt Anzeichen, dass die Regierung <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:jobabbau-kahlschlag-kommt-nach-der-wahl/557336.html">eine Art Stillhalte-Abkommen mit der Industrie</a> getroffen hat, damit die verz&#246;gerten Auswirkungen der Wirtschaftskrise erst nach der Wahl auf den Arbeitsmarkt durchschlagen.</p>

	<p><blockquote>Deutschland ist momentan vor Ver&#228;nderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft &#228;ndern. Das ist ganz normal.<br />
<quelle>Hakan Samuelsson, <span class="caps">MAN</span>-Vorstandschef</quelle><br />
</blockquote></p>

	<p>&#220;berhaupt wird die Geldverbrennung durch die &#8220;Bankenrettung&#8221; von <span class="caps">SPD</span> und <span class="caps">CDU</span> nicht thematisiert. Im Gegenteil, Schlampereien bei der BaFin werden nicht in gro&#223;em Rahmen untersucht, der Entscheidungsprozess zur Verteilung von Milliardenbetr&#228;gen bleibt vollkommen geheim und nicht nachvollziehbar. Aber Nachdenken dar&#252;ber, was passiert, wenn Rettungskredite an Banken nicht zur&#252;ckgezahlt werden, wenn Milliarden-B&#252;rgschaften wirklich f&#228;llig werden, wenn Gewerbesteuerausf&#228;lle durch Pleiten von Gro&#223;firmen die Kommunen treffen? Fehlanzeige. Erinnert ein wenig an das sture Abstreiten von Steuererh&#246;hungen durch die Wiedervereinigung.</p>

	<p><strong>Krieg</strong><br />
Ja das w&#228;re ein Thema! Mit dem Thema &#8220;Auslandseinsatz der Bundeswehr&#8221; wurden ja schon Wahlen entschieden. Deutschland befindet sich allerdings zur Zeit schon in einem Krieg in Afghanistan und laut Umfragen finden das &#252;ber zwei Drittel der Deutschen richtig doof. Noch dazu besteht die Chance, dass es sich bei jeder gewaltt&#228;tigen deutschen Milit&#228;r-Aktion dort um ein Kriegsverbrechen handeln k&#246;nnte. Hier sollte man doch punkten k&#246;nnen in der W&#228;hlergunst und dabei sogar noch Geld sparen, schlie&#223;lich ist der ganze Wahnsinn da richtig teuer. Aber wieder Fehlanzeige. Das Thema wird totgeschwiegen, leise murmelt man von 5 bis 10 Jahren und von B&#252;ndnistreue. Blo&#223; keine schlafenden Hunde wecken, denn bis auf die Linken haben alle den Einsatz in Afghanistan damals abgenickt und jetzt zugeben, dass man damals eine Riesenfehler gemacht hat&#8230; nein, das geht nicht. Da lassen wir lieben noch ein paar Soldaten sterben, bringen noch ein paar Zivilisten um und beharren auf dem Mantra, dass die deutsche Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, so wahnwitzig das auch sein mag.</p>

	<p><strong>Schutz und Ausbau von Demokratie und B&#252;rgerrechten</strong><br />
Ah jetzt haben wir es. Dieses Thema kann ja nun beim besten Willen niemand ablehnen. Da <span class="caps">MUSS</span> doch jeder zugreifen, der einigerma&#223;en bei Trost ist. Wenn man daf&#252;r sorgt, dass die B&#252;rger mehr Einfluss gewinnen und vor eventueller Willk&#252;r durch Verwaltung und Industrie gesch&#252;tzt werden, na dann muss man doch W&#228;hlerstimmen gewinnen. Volksabstimmungen bei wichtigen Themen wie zum Beispiel dem &#8220;Lissabon-Vertrag&#8221;, bedingungsloser Schutz der Privatsph&#228;re, grundlegendes Verbot von verdecktem Lobbyismus, Parlamentarismus-Reform. Alles Themen, die jedem aufrechten Demokraten einen begeisterten Glanz in die Augen zaubern m&#252;ssten, aber was passiert? Nichts. Verdeckter Lobbyismus wird verschwiegen wo es nur geht, Volksabstimmungen werden nach M&#246;glichkeit nicht erw&#228;hnt und die B&#252;rger werden ausspioniert, dass es der Stasi die Freudentr&#228;nen ins Gesicht getrieben h&#228;tte und es werden die Grundlagen f&#252;r eine Zensur des Internets geschaffen.</p>

	<p>Es g&#228;be also einiges, was man aufgreifen k&#246;nnte, aber das einzig hei&#223;e an diesem Wahlkampf bleiben wohl die Eisen, die keiner anfasst.</p>
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		<title>SPD und Labour gemeinsam</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn sich deutsche und englische &#8220;Sozialdemokraten&#8221; zur Zusammenarbeit entschlossen haben, ist bisher noch nie etwas Gutes dabei herausgekommen. Vor zehn Jahren haben Gerhard Schr&#246;der und Tony Blair den Positionen ihrer, urspr&#252;nglich einmal links und b&#252;rgernah ausgerichteten, Parteien mit einem Positionspapier &#252;ber eine &#8220;Neue Mitte&#8221; einen deutlichen Rechtsruck verliehen. Das war nicht mehr und nicht weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn sich deutsche und englische &#8220;Sozialdemokraten&#8221; zur Zusammenarbeit entschlossen haben, ist bisher noch nie etwas Gutes dabei herausgekommen.</p>

	<p>Vor zehn Jahren haben Gerhard Schr&#246;der und Tony Blair den Positionen ihrer, urspr&#252;nglich einmal links und b&#252;rgernah ausgerichteten, Parteien mit einem Positionspapier &#252;ber eine &#8220;Neue Mitte&#8221; einen deutlichen Rechtsruck verliehen. Das war nicht mehr und nicht weniger als die nahezu bedingungslose Akzeptanz des Neo-Liberalismus in der richtungsgebenden F&#252;hrungsebene der beiden Parteien. Die Bedeutung dieses politischen Paradigmenwechsels unter anderem f&#252;r die aktuelle Finanzkrise d&#252;rfte ja jedem halbwegs Interessierten bekannt sein.</p>

	<p>Im Zuge eben dieser Krise schnuppern die <span class="caps">SPD </span>Partei-Linken, ihrem neo-liberalem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier zum Trotz, nun anscheinend Morgenuft und stellen zusammen mit dem Linken Fl&#252;gel der Labour-Partei nun ein neues Positionspapier vor:<a href="http://www.freitag.de/politik/0915-gute-gesellschaft"> Die gute Gesellschaft. Das Projekt der Demokratischen Linken</a></p>

	<p>In diesem Papier nehmen die Autoren den Mund ganz sch&#246;n voll. Neben vielen andren Punkten wollen nicht mehr und nicht weniger als<br />
<blockquote>[...]einen demokratischen Staat zu schaffen, der den B&#252;rgern gegen&#252;ber rechenschaftspflichtig ist und mehr Transparenz bietet und so unsere demokratischen Institutionen auf allen Ebenen, auch gegen&#252;ber der in der Wirtschaft, st&#228;rkt[...]</blockquote></p>

	<p>Nun ja, das Problem, dass es keine Lobby f&#252;r die B&#252;rger mehr gibt, scheint also erkannt zu sein. Wie Andrea Nahles, die Speerspitze des linken <span class="caps">SPD</span>-Fl&#252;gels, dieses Vorhaben mit einem Friedmanschen Jubelperser wie Steinmeier an der Spitze der Partei umsetzen will, wei&#223; ich auch nicht. Das Vorhaben mehr Transparenz zu schaffen, kann ich jedoch bedingungslos unterst&#252;tzen. Und ich kann sogar einen Tipp geben wie man das angehen k&#246;nnte&#8230;</p>

	<p>Ein gro&#223;er Teil aller Probleme entsteht dadurch, dass niemand wei&#223; wie Gesetze passieren. Was &#252;berhaupt gerade verhandelt wird und von wem. Das gilt auf Bundesebene, aber sogar noch deutlich mehr auf europ&#228;ischer Ebene. Von der Undurchsichtigkeit der EU-Kommission mal ganz zu schweigen.</p>

	<p>Transparenz schafft man durch &#214;ffentlichkeit.<br />
<ul></p>
	<p><li>&#220;bertragt von jeder Sitzung des Bundestags, jedes Gremiums, jedes Ausschusses einen Videostream ins Netz und archiviert ihn.</li><br />
<li>Schafft ein Revisions-Kontroll-System f&#252;r die Formulierung von Gesetzen in dem festgehalten wird wer wann welche &#196;nderung wollte und macht es &#246;ffentlich einsehbar.</li><br />
<li>Verbietet die direkte Mitarbeit von Lobbyisten an der Formulierung von Gesetzen in den zust&#228;ndigen Ministerien</li><br />
</ul></p>

	<p>&#8220;Neue Demokratie&#8221; braucht kein neues Vertrauen sondern neue &#246;ffentliche Kontrolle.</p>
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