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	<title>UnPolitik.de &#187; Positionspapier</title>
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	<description>Weil es zu gefährlich ist, nichts zu sagen.</description>
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		<title>SPD und Labour gemeinsam</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn sich deutsche und englische &#8220;Sozialdemokraten&#8221; zur Zusammenarbeit entschlossen haben, ist bisher noch nie etwas Gutes dabei herausgekommen. Vor zehn Jahren haben Gerhard Schr&#246;der und Tony Blair den Positionen ihrer, urspr&#252;nglich einmal links und b&#252;rgernah ausgerichteten, Parteien mit einem Positionspapier &#252;ber eine &#8220;Neue Mitte&#8221; einen deutlichen Rechtsruck verliehen. Das war nicht mehr und nicht weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn sich deutsche und englische &#8220;Sozialdemokraten&#8221; zur Zusammenarbeit entschlossen haben, ist bisher noch nie etwas Gutes dabei herausgekommen.</p>

	<p>Vor zehn Jahren haben Gerhard Schr&#246;der und Tony Blair den Positionen ihrer, urspr&#252;nglich einmal links und b&#252;rgernah ausgerichteten, Parteien mit einem Positionspapier &#252;ber eine &#8220;Neue Mitte&#8221; einen deutlichen Rechtsruck verliehen. Das war nicht mehr und nicht weniger als die nahezu bedingungslose Akzeptanz des Neo-Liberalismus in der richtungsgebenden F&#252;hrungsebene der beiden Parteien. Die Bedeutung dieses politischen Paradigmenwechsels unter anderem f&#252;r die aktuelle Finanzkrise d&#252;rfte ja jedem halbwegs Interessierten bekannt sein.</p>

	<p>Im Zuge eben dieser Krise schnuppern die <span class="caps">SPD </span>Partei-Linken, ihrem neo-liberalem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier zum Trotz, nun anscheinend Morgenuft und stellen zusammen mit dem Linken Fl&#252;gel der Labour-Partei nun ein neues Positionspapier vor:<a href="http://www.freitag.de/politik/0915-gute-gesellschaft"> Die gute Gesellschaft. Das Projekt der Demokratischen Linken</a></p>

	<p>In diesem Papier nehmen die Autoren den Mund ganz sch&#246;n voll. Neben vielen andren Punkten wollen nicht mehr und nicht weniger als<br />
<blockquote>[...]einen demokratischen Staat zu schaffen, der den B&#252;rgern gegen&#252;ber rechenschaftspflichtig ist und mehr Transparenz bietet und so unsere demokratischen Institutionen auf allen Ebenen, auch gegen&#252;ber der in der Wirtschaft, st&#228;rkt[...]</blockquote></p>

	<p>Nun ja, das Problem, dass es keine Lobby f&#252;r die B&#252;rger mehr gibt, scheint also erkannt zu sein. Wie Andrea Nahles, die Speerspitze des linken <span class="caps">SPD</span>-Fl&#252;gels, dieses Vorhaben mit einem Friedmanschen Jubelperser wie Steinmeier an der Spitze der Partei umsetzen will, wei&#223; ich auch nicht. Das Vorhaben mehr Transparenz zu schaffen, kann ich jedoch bedingungslos unterst&#252;tzen. Und ich kann sogar einen Tipp geben wie man das angehen k&#246;nnte&#8230;</p>

	<p>Ein gro&#223;er Teil aller Probleme entsteht dadurch, dass niemand wei&#223; wie Gesetze passieren. Was &#252;berhaupt gerade verhandelt wird und von wem. Das gilt auf Bundesebene, aber sogar noch deutlich mehr auf europ&#228;ischer Ebene. Von der Undurchsichtigkeit der EU-Kommission mal ganz zu schweigen.</p>

	<p>Transparenz schafft man durch &#214;ffentlichkeit.<br />
<ul></p>
	<p><li>&#220;bertragt von jeder Sitzung des Bundestags, jedes Gremiums, jedes Ausschusses einen Videostream ins Netz und archiviert ihn.</li><br />
<li>Schafft ein Revisions-Kontroll-System f&#252;r die Formulierung von Gesetzen in dem festgehalten wird wer wann welche &#196;nderung wollte und macht es &#246;ffentlich einsehbar.</li><br />
<li>Verbietet die direkte Mitarbeit von Lobbyisten an der Formulierung von Gesetzen in den zust&#228;ndigen Ministerien</li><br />
</ul></p>

	<p>&#8220;Neue Demokratie&#8221; braucht kein neues Vertrauen sondern neue &#246;ffentliche Kontrolle.</p>
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