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	<title>UnPolitik.de &#187; Neue Demokratie</title>
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	<description>Weil es zu gefährlich ist, nichts zu sagen.</description>
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		<title>Erstmalig in einem Landesparlament</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 09:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahljahr]]></category>

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		<description><![CDATA[Als erste gr&#252;ne Partei, zog &#252;brigens die &#8220;Bremer Gr&#252;ne Liste&#8221; 1979 in ein Landesparlament ein. Sie war aus einer Widerstandsbewegung gegen den Bau einer Umgehungsstra&#223;e entstanden und trat vor allem mit dem Programm an, verkrustete Strukturen aufbrechen und alles anders machen zu wollen. Vorgeworfen wurde ihnen, au&#223;erhalb ihrer Grundforderungen keinerlei weiterreichendes Programm zu haben. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Als erste gr&#252;ne Partei, zog &#252;brigens die &#8220;Bremer Gr&#252;ne Liste&#8221; 1979 in ein Landesparlament ein. Sie war aus einer Widerstandsbewegung gegen den Bau einer Umgehungsstra&#223;e entstanden und trat vor allem mit dem Programm an, verkrustete Strukturen aufbrechen und alles anders machen zu wollen. Vorgeworfen wurde ihnen, au&#223;erhalb ihrer Grundforderungen keinerlei weiterreichendes Programm zu haben.</p>

	<p>Die zentrale gr&#252;ne Forderung nach einem Atomausstieg, bzw. Stopp des Einstiegs, wurde damals von allen etablierten Parteien als haltlose Utopie bezeichnet.</p>

	<p>Der Spitzenkandidat der Bremer Gr&#252;nen Liste, Peter Willers, sagte damals:</p>



	<p><blockquote>Meiner Meinung nach ist dieses Wahlergebnis auch nur die Spitze eines Eisberges. Wir betreiben keine alleinige Protestpolitik, sondern wir haben ganz konkrete Vorstellungen dar&#252;ber, wie es anders sein k&#246;nnte.</blockquote></p>


 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Erstmalig%20in%20einem%20Landesparlament%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2F6z2y3q3" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=1103&amp;md5=f9f3a4dea2254a76a659da37ca857793" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Apropos Wikileaks</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2010/12/08/apropos-wikileaks/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 11:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;When it comes to the flow of information, I think that the more freely information flows, the stronger the society becomes, because then citizens of countries around the world can call their own government to account.&#8221; Barack Obama, 16. November 2009 &#8220;Information has never been so free [...] Even in authoritarian countries, information networks are [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><blockquote><br />
&#8220;When it comes to the flow of information, I think that the more freely information flows, the stronger the society becomes, because then citizens of countries around the world can call their own government to account.&#8221;<br />
<quelle>Barack Obama, 16. November 2009</quelle></blockquote></p>



	<p><blockquote>&#8220;Information has never been so free [...] Even in authoritarian countries, information networks are helping people discover new facts and making governments more accountable.&#8221;<br />
<quelle>Hillary Clinton, 21. Januar 2010</quelle></blockquote></p>


 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Apropos%20Wikileaks%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2F37wdwqq" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=1004&amp;md5=6f6d0800a3fbd48c0ef3403d22b3bbb4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Viele Augen</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2010/06/02/viele-augen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[UnPolitk]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache. W&#228;hrend der letzten zwei Tage ist mein Name recht oft im Netz erw&#228;hnt worden. Seit gestern bekomme ich auch zuenehmend Interviewanfragen, von Zeitungen, Blogs, Radiosendern und seit heute auch von Fernsehsendungen. Ich habe diese Interviewanfragen alle abgelehnt. Die meisten Anfragenden wollten wissen, wie die Motivation f&#252;r dieses Blog ist, wie ich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In eigener Sache.</p>

	<p>W&#228;hrend der letzten zwei Tage ist mein Name recht oft im Netz erw&#228;hnt worden. Seit gestern bekomme ich auch zuenehmend Interviewanfragen, von Zeitungen, Blogs, Radiosendern und seit heute auch von Fernsehsendungen. Ich habe diese Interviewanfragen alle abgelehnt.</p>

	<p>Die meisten Anfragenden wollten wissen, wie die <a href="http://www.unpolitik.de/ueber/">Motivation f&#252;r dieses Blog</a> ist, wie ich auf das K&#246;hler-Interview kam und ob ich glaube, ob politische Blogs wichtig sind und wie ich sie im Vergleich zu den etablierten Medien bewerte.</p>

	<p>Ich habe die Interview-Anfragen abgelehnt, weil ich mich nicht als &#8220;Galionsfigur einer Bewegung&#8221; sehe, sondern einfach nur Teil der Netzgemeinde bin. Ebenso ist die Leistung hinter dem Bekanntmachen der Interview-Aussagen K&#246;hlers eine gemeinschaftliche Leistung, die verschiedene vernetzte Blogs, Twitter und andere Social Networks umfasst.</p>

	<p>Blogs und soziale Netzwerke haben einen kleinen aber stetig wachsenden Teil der Aufgabe des klassischen Journalismus, der vierten Macht im Staat, &#252;bernommen. Nicht weil sie den etablierten Medien diese Aufgabe um jeden Preis abjagen wollen, sondern weil der klassische Journalismus aus verschiedenen Gr&#252;nden leider zunehmend nicht mehr in der Lage ist, diese Aufgabe alleine zu erf&#252;llen.</p>

	<p>Viele Augen sehen einfach mehr.</p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Viele%20Augen%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2F2bv7xx5" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=851&amp;md5=8af4c058a22a2b1acc681cd836694d21" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Horst K&#246;hler ist zur&#252;ckgetreten</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2010/05/31/horst-koehler-ist-zurueckgetreten/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Horst K&#246;hler ist heute zur&#252;ckgetreten. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, tritt er aber nicht zur&#252;ck, weil er am Pfingstsamstag einige sehr zweifelhafte &#196;u&#223;erungen im Interview mit dem Deutschlandradio get&#228;tigt hatte. Er begr&#252;ndete den R&#252;cktritt damit, dass die Diskussion und Kritik, welche durch seinen Aussagen ausgel&#246;st wurde, von &#8220;mangelnden Respekt f&#252;r das Amt&#8221; zeugen w&#252;rde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Horst K&#246;hler ist heute zur&#252;ckgetreten.</p>

	<p>Wenn ich <a href="http://www.bundespraesident.de/-,2.664352/am-31.-Mai-2010-in-Schloss-Bel.htm">ihn richtig verstanden habe</a>, tritt er aber nicht zur&#252;ck, weil er am Pfingstsamstag einige sehr zweifelhafte &#196;u&#223;erungen im Interview mit dem Deutschlandradio get&#228;tigt hatte. Er begr&#252;ndete den R&#252;cktritt damit, dass die Diskussion und Kritik, welche durch seinen Aussagen ausgel&#246;st wurde, von &#8220;mangelnden Respekt f&#252;r das Amt&#8221; zeugen w&#252;rde. Er tritt also nicht zur&#252;ck, weil er eingesehen hat, dass seine &#196;u&#223;erungen so nicht akzeptabel sind und einer klaren und offenen Diskussion bed&#252;rfen.</p>

	<p>Der Grund, <a href="http://www.unpolitik.de/2010/05/22/unser-volk-braucht-markt/">warum ich das Thema aufgegriffen hatte</a>, war meine Auffassung, dass sein Interview so nicht unkritisch hingenommen werden sollte, sondern einer m&#246;glichst breit angelegten Diskussion bedarf. Darum hatte ich auch in einer Mail an das Bundespr&#228;sidialamt um weitere Erl&#228;uterung der &#196;u&#223;erungen gebeten, aber bis heute keine Antwort auf die Anfrage erhalten. Einen R&#252;cktritt wegen dieser &#196;u&#223;erungen hielte ich f&#252;r die falsche Reaktion.</p>

	<p>Aber Herr K&#246;hler tritt ja auch nicht wegen dieser &#196;u&#223;erungen zur&#252;ck. Nein, er tritt zur&#252;ck, weil er in offener Diskussion und Kritik, den Grundlagen einer demokratischen Politik, &#8220;mangelnden Respekt&#8221; sieht.</p>

	<p>Ich m&#246;chte jeden bitten, das ganz f&#252;r sich selbst zu bewerten.</p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Horst%20K%C3%B6hler%20ist%20zur%C3%BCckgetreten%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2F24b3z4e" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=833&amp;md5=657c34e2a8dc722adff402549cd7b726" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Politurgie</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/07/08/politurgie/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 20:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[UnPolitk]]></category>
		<category><![CDATA[Parteipolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensurgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat sich mal wieder ein Bundestagsabgeordneter explizit zum Thema Internetsperren, Piratenpartei und &#8220;Netzgemeinde&#8221; ge&#228;u&#223;ert. Ein Dr. Sascha Raabe von einer angeblich sozial-demokratisch positionierten Partei. Er nimmt die Gr&#252;ndung einer Ortsgruppe der Piratenpartei zum Anlass, sich in einer Pressemitteilung &#8220;&#252;ber die Piratenpartei zu wundern&#8221;. Diese Pressemitteilung beherbergt die gleichen sinnentleerten Scheinargumente, die von rechts wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es hat sich mal wieder ein Bundestagsabgeordneter explizit zum Thema Internetsperren, Piratenpartei und &#8220;Netzgemeinde&#8221; ge&#228;u&#223;ert. Ein Dr. Sascha Raabe von einer angeblich sozial-demokratisch positionierten Partei. Er nimmt die Gr&#252;ndung einer Ortsgruppe der Piratenpartei zum Anlass, sich in einer  <a href="http://www.sascha-raabe.de/672.html?&#38;user_distnews_pi1[showUid]=2852&#38;cHash=c1800877cc">Pressemitteilung</a> &#8220;&#252;ber die Piratenpartei zu wundern&#8221;.</p>

	<p>Diese Pressemitteilung beherbergt die gleichen sinnentleerten Scheinargumente, die von rechts wie links eine breit angelegte sachliche Diskussion des Themas &#8220;Kinderpornographie-Sperrgesetz / Zensur&#8221; von Anfang an verhindert haben. Das pauschale und bis zur Selbstaufgabe wiederholte Herunterbeten von <a href="http://www.google.com/search?ie=UTF-8&#38;oe=UTF-8&#38;sourceid=navclient&#38;gfns=1&#38;q=das+internet+darf+kein+rechtsfreier+raum+sein">Aussagen,</a> <a href="http://www.google.de/search?q=kinderpornographie+milliardenindustrie&#38;ie=utf-8&#38;oe=utf-8&#38;aq=t&#38;rls=org.mozilla:de:official&#38;client=firefox-a">die einer genaueren</a> <a href="http://www.google.de/search?q=bj%C3%B6rn+sellstr%C3%B6m&#38;ie=utf-8&#38;oe=utf-8&#38;aq=t&#38;rls=org.mozilla:de:official&#38;client=firefox-a">&#220;berpr&#252;fung nicht</a> <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/">ansatzweise standhalten</a>,  nimmt sich aus wie die Liturgie einer katholischen Messe.</p>

	<p>Als Liturgie bezeichnet die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgie">Wikipedia</a> &#8220;Rituale (religi&#246;se Riten) zur Verehrung Gottes und zur Vertiefung des gemeindlichen Glaubens&#8221;.</p>

	<p>Dieses Ph&#228;nomen ist allerdings nicht nur in der Zensursula-Debatte zu beobachten, diese Politurgie gibt es schon sehr lange. Das gebetsm&#252;hlenartige Wiederholen der immer und immer wieder gleichen Phrasen ist nichts anderes als ein Mittel zur Gehirnw&#228;sche, welches seit Jahrhunderten in Religion und Politik und, noch nicht ganz so lange, in der Werbung eingesetzt wird.</p>

	<p>&#8220;Das deutsche Volk braucht Raum.&#8221;</p>

	<p>&#8220;Die Renten sind sicher.&#8221;</p>

	<p>&#8220;Die zarteste Versuchung seit es Schokolade gibt.&#8221;</p>

	<p>Slogans, Phrasen, Worth&#252;lsen, die zu nichts gut sind, als eine Idee durch pures Wiederholen echter und wahrer wirken zu lassen. Bisher konnte man dem meist nur wenig entgegensetzen. Medien und Meinungen funktionierten nur von oben nach unten. Heute haben wir aber mit dem Netz ein Medium um solchen H&#252;lsen und Scheinargumenten entgegenzutreten. Jeder, der auf solche Politurgie trifft, muss sie ans Licht zerren und dort drehen und wenden damit jeder sie als das erkennt, was sie ist: reine Gehirnw&#228;sche.</p>

	<p>Wenn jemand sagt: &#8220;Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.&#8221;, so muss man ihm gewaltig entgegenbr&#252;llen: &#8220;Ist es auch nicht, Sie Dummbatz!&#8221;.</p>

	<p>Wenn jemand sagt: &#8220;Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.&#8221;, so muss man anklagend auf den M&#246;rtel unter seinen Fingern&#228;geln deuten und diese vor jede Kamera zerren.</p>

	<p>Und wenn ein Herr Dr. Raabe von sich gibt:</p>

	<p><blockquote>Von einer Zensur kann jedenfalls keine Rede sein. Auch davon nicht, dass dieses Gesetz einer generellen Kontrolle des Staates im Internet T&#252;r und Tor &#246;ffnet. Ich kann jeden verstehen, der davor Sorge hat. Ich werde mich auch k&#252;nftig daf&#252;r einsetzen, dass dies nicht m&#246;glich wird. Allerdings wird uns auch die geltende Gesetzgebung davor bewahren.</blockquote></p>

	<p>Dann rufen wir ihm entgegen: &#8220;Nimmermehr, Herr Raabe, nimmermehr!&#8221; </p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Politurgie%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Flw6kb7" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=602&amp;md5=96eb63b034110702da19dc749de9487b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Us Now</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/05/15/us-now/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 14:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Distributed Government]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche neuen M&#246;glichkeiten kann das Netz f&#252;r Regierung und Demokratie bieten? 60 Minuten Dokumentation: Us Now from Banyak Films on Vimeo. Tweet it]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Welche neuen M&#246;glichkeiten kann das Netz f&#252;r Regierung und Demokratie bieten?</p>

	<p>60 Minuten Dokumentation:</p>

	<p><object width="520" height="290"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4489849&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4489849&#038;server=vimeo.com&#038;show_title=1&#038;show_byline=1&#038;show_portrait=0&#038;color=&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="290"></embed></object><p><a href="http://vimeo.com/4489849">Us Now</a> from <a href="http://vimeo.com/banyakfilms">Banyak Films</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p></p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Us%20Now%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fptm4lb" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=381&amp;md5=c22ce2413daed4615c53666f41ea040c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>SPD und Labour gemeinsam</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/04/08/spd-und-labour-gemeinsam/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Labour]]></category>
		<category><![CDATA[Positionspapier]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich deutsche und englische &#8220;Sozialdemokraten&#8221; zur Zusammenarbeit entschlossen haben, ist bisher noch nie etwas Gutes dabei herausgekommen. Vor zehn Jahren haben Gerhard Schr&#246;der und Tony Blair den Positionen ihrer, urspr&#252;nglich einmal links und b&#252;rgernah ausgerichteten, Parteien mit einem Positionspapier &#252;ber eine &#8220;Neue Mitte&#8221; einen deutlichen Rechtsruck verliehen. Das war nicht mehr und nicht weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn sich deutsche und englische &#8220;Sozialdemokraten&#8221; zur Zusammenarbeit entschlossen haben, ist bisher noch nie etwas Gutes dabei herausgekommen.</p>

	<p>Vor zehn Jahren haben Gerhard Schr&#246;der und Tony Blair den Positionen ihrer, urspr&#252;nglich einmal links und b&#252;rgernah ausgerichteten, Parteien mit einem Positionspapier &#252;ber eine &#8220;Neue Mitte&#8221; einen deutlichen Rechtsruck verliehen. Das war nicht mehr und nicht weniger als die nahezu bedingungslose Akzeptanz des Neo-Liberalismus in der richtungsgebenden F&#252;hrungsebene der beiden Parteien. Die Bedeutung dieses politischen Paradigmenwechsels unter anderem f&#252;r die aktuelle Finanzkrise d&#252;rfte ja jedem halbwegs Interessierten bekannt sein.</p>

	<p>Im Zuge eben dieser Krise schnuppern die <span class="caps">SPD </span>Partei-Linken, ihrem neo-liberalem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier zum Trotz, nun anscheinend Morgenuft und stellen zusammen mit dem Linken Fl&#252;gel der Labour-Partei nun ein neues Positionspapier vor:<a href="http://www.freitag.de/politik/0915-gute-gesellschaft"> Die gute Gesellschaft. Das Projekt der Demokratischen Linken</a></p>

	<p>In diesem Papier nehmen die Autoren den Mund ganz sch&#246;n voll. Neben vielen andren Punkten wollen nicht mehr und nicht weniger als<br />
<blockquote>[...]einen demokratischen Staat zu schaffen, der den B&#252;rgern gegen&#252;ber rechenschaftspflichtig ist und mehr Transparenz bietet und so unsere demokratischen Institutionen auf allen Ebenen, auch gegen&#252;ber der in der Wirtschaft, st&#228;rkt[...]</blockquote></p>

	<p>Nun ja, das Problem, dass es keine Lobby f&#252;r die B&#252;rger mehr gibt, scheint also erkannt zu sein. Wie Andrea Nahles, die Speerspitze des linken <span class="caps">SPD</span>-Fl&#252;gels, dieses Vorhaben mit einem Friedmanschen Jubelperser wie Steinmeier an der Spitze der Partei umsetzen will, wei&#223; ich auch nicht. Das Vorhaben mehr Transparenz zu schaffen, kann ich jedoch bedingungslos unterst&#252;tzen. Und ich kann sogar einen Tipp geben wie man das angehen k&#246;nnte&#8230;</p>

	<p>Ein gro&#223;er Teil aller Probleme entsteht dadurch, dass niemand wei&#223; wie Gesetze passieren. Was &#252;berhaupt gerade verhandelt wird und von wem. Das gilt auf Bundesebene, aber sogar noch deutlich mehr auf europ&#228;ischer Ebene. Von der Undurchsichtigkeit der EU-Kommission mal ganz zu schweigen.</p>

	<p>Transparenz schafft man durch &#214;ffentlichkeit.<br />
<ul></p>
	<p><li>&#220;bertragt von jeder Sitzung des Bundestags, jedes Gremiums, jedes Ausschusses einen Videostream ins Netz und archiviert ihn.</li><br />
<li>Schafft ein Revisions-Kontroll-System f&#252;r die Formulierung von Gesetzen in dem festgehalten wird wer wann welche &#196;nderung wollte und macht es &#246;ffentlich einsehbar.</li><br />
<li>Verbietet die direkte Mitarbeit von Lobbyisten an der Formulierung von Gesetzen in den zust&#228;ndigen Ministerien</li><br />
</ul></p>

	<p>&#8220;Neue Demokratie&#8221; braucht kein neues Vertrauen sondern neue &#246;ffentliche Kontrolle.</p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22SPD%20und%20Labour%20gemeinsam%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fdmg5fc" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=23&amp;md5=b714e847aa342d90185fc5b1838899bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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