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	<title>UnPolitik.de &#187; Finanzkrise</title>
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	<description>Weil es zu gefährlich ist, nichts zu sagen.</description>
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		<title>&#8220;Ein Lob f&#252;r die Pressefreiheit&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 14:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[DuMont]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[So steht es heute auf in der dem Titel des K&#246;lner Stadt-Anzeigers und gemeint ist damit die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Haus DuMont hatte zum Neujahrsempfang geladen und wenn DuMont ruft, kommen nat&#252;rlich auch so einige. In diesem Falle &#252;ber 500 Medien-Politik-Witschafts-Kultur-Menschen. Merkel lobte das &#8220;hohe Gut der Pressefreiheit&#8221;, auch wenn die Kritik der Medien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>So steht es heute auf  in der dem Titel des K&#246;lner Stadt-Anzeigers und gemeint ist damit die Bundeskanzlerin Angela Merkel. <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1295259816884.shtml">Das Haus DuMont hatte zum Neujahrsempfang geladen</a> und wenn DuMont ruft, kommen nat&#252;rlich auch so einige. In diesem Falle &#252;ber 500 Medien-Politik-Witschafts-Kultur-Menschen.</p>

	<p>Merkel lobte das &#8220;hohe Gut der Pressefreiheit&#8221;, auch wenn die Kritik der Medien die Politik nicht einfach mache. Letztes Jahr sagte sie auch schon so etwas seltsames: &#8220;Die freien Medien sind ja sozusagen ein Teil des Lebenselixiers jeder Demokratie.&#8221;</p>

	<p>Genau, sozusagen. Dies sagt Frau Merkel, die bez&#252;glich der Berichterstattung zur Finanzkrise um Selbstzensur der etablierten Medien gebeten hat, und die sich wie kaum ein Amtsinhaber vor ihr darauf verlassen kann, dass fast jede Regierungsverlautbarung von der Presse unhinterfragt nachgebetet wird.  Und sie sagt dies auf einer Veranstaltung der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, deren Vorpreschen mit der Zentralisierung der Politik- und Wirtschaftsredaktionen sicher einiges f&#246;rdern, aber sicher nicht den Meinungspluralismus und die Medienvielfalt. Die gegenseitige Lobhudelei, die auf diesem Empfang wieder stattfand, ist bezeichnend f&#252;r den heutigen &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221;. Politischer Journalismus kann nur funktionieren und damit seine demokratische Aufgabe erf&#252;llen, wenn die Politik Angst vor ihm hat und der Journalismus zuerst einmal jeder &#196;u&#223;erung aus den politischen Lagern argw&#246;hnisch betrachtet und durchleuchtet, aber nicht wenn man sich ohne Unterlass einander auf den R&#252;cken klopft und Pfr&#252;nde sichert.</p>

	<p>Das DuMontschen Qualit&#228;tsjournalismus-Layout f&#252;r <del datetime="2011-01-18T14:19:15+00:00">das Eigenlob</del> den Bericht &#252;ber den Berliner Empfang sieht dann allerdings auch eher aus wie die Partyfotos bei der Bunten:</p>

	<p><a href="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2011/01/kstaempfang.jpg"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/uploads/2011/01/kstaempfang.jpg" alt="" title="kstaempfang" width="500" height="405" class="alignleft size-full wp-image-1028" /></a></p>


 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22%22Ein%20Lob%20f%C3%BCr%20die%20Pressefreiheit%22%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2F69wy9kj" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=1025&amp;md5=467ad9aa5635c19ca1f0fc868db4c213" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Regulierung&#8230; oder auch nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 18:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[UnPolitk]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hauptgrund f&#252;r die aktuelle Wirtschaftskrise ist eine mangelnde Kontrolle und Regulierung des Finanzsektors. Mangelnde Kontrolle, die es wild gewordenen Investmentbankern erlaubte mit Milliardenbetr&#228;gen ins deregulierte Casino zu marschieren und dort Roulette zu spielen. Hemmungslose Deregulierung, egal unter welcher Regierung in den letzten 10 bis 15 Jahren, die einen aufgeblasenen Finanzmarkt geschaffen hat, der nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Hauptgrund f&#252;r die aktuelle Wirtschaftskrise ist eine mangelnde Kontrolle und Regulierung des Finanzsektors. Mangelnde Kontrolle, die es wild gewordenen Investmentbankern erlaubte mit Milliardenbetr&#228;gen ins deregulierte Casino zu marschieren und dort Roulette zu spielen.</p>

	<p>Hemmungslose Deregulierung, egal unter welcher Regierung in den letzten 10 bis 15 Jahren, die einen aufgeblasenen Finanzmarkt geschaffen hat, der nicht einmal ansatzweise im Verh&#228;ltnis zur realen Wirtschaft steht. Der gesamte Finanzmarkt schafft schlie&#223;lich keinen einzigen Cent an Wert, er verteilt Geld nur um.</p>

	<p>Nun gut, passiert ist passiert. Jetzt kommt es also darauf an, diesem Wahnsinn einen Riegel vorzuschieben. Einen Riegel aus strikten Auflagen, durch die die Finanzblase nach und nach auf ein halbwegs gesundes Ma&#223; reduziert werden kann.</p>

	<p>Angela Merkel und Peer Steinbr&#252;ck reden auch immer mal wieder kurzzeitig von Regulierung, nur passiert ist bisher genau gar nichts. Frau Merkel hat eine Expertenkommission eingesetzt, zu deren Vorsitzendem sie zuerst den fr&#252;heren Bundesbankpr&#228;sidenten Hans Tietmeyer machen wollte. Einen der ehemals energischsten deutschen &#8220;Freier Markt&#8221;-Schreier f&#252;r die Deregulierung. Ach ja, und au&#223;erdem Aufsichtsrat bei der Hypo Real Estate&#8230;<br />
Nachdem die Personalie Tietmeyer sich als undurchsetzbar erwies, fiel die Wahl dann auf den ehemaligen Chef-Volkswirt der <span class="caps">EZB</span>, Otmar Issing, seines Zeichens ebenso ein vehementer Verfechter des freien Marktes und der Deregulierung. Ich m&#246;chte nur ungern das vielzitierte Bild von B&#246;cken und G&#228;rten und der Pflege der betreffenden Gr&#252;nanlage bem&#252;hen, aber hier bietet es sich wirklich an.</p>

	<p>Selbst die britische Regierung, seit Iron Maggie auch eine Speerspitze f&#252;r die Deregulierung, scheint die Wurzel des Problems jetzt erkannt zu haben:<br />
<blockquote>The financial crisis has challenged the intellectual assumptions on which previous regulatory approaches were largely built, and in particular the theory of rational and self-correcting markets[...]The changes recommended are profound, and the banking system of the future will be different from that of the last decade. The world&#8217;s economy will be better served as a result.<br />
<quelle>Lord Turner, Chairman Financial Services Authority</quelle></blockquote></p>

	<p>In Deutschland hingegen nichts wesentliches. Issings Experten-Club hat vorgeschlagen ein internationales Register f&#252;r hohe Risiken bei Gro&#223;krediten zu schaffen. Das hat mit der Bek&#228;mpfung der Ursachen der Finanzkrise ungef&#228;hr genau so viel zu tun wie der Speiseplan der Bundestagskantine.</p>

	<p>Derweil wird in Deutschland sch&#246;n durch ein geheimes Gremium Steuergeld an die Banken verteilt, ohne das neue Regulative geschaffen werden. Ach eins noch, die Verteilung der Milliarden geschieht auch wieder <a title="Keine Aufsicht" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Finanzkrise%3Bart122,2761149">ohne wahre Aufsicht und Regulierung&#8230;</a></p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Regulierung...%20oder%20auch%20nicht%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fcmo6e5" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=113&amp;md5=68d21c07946f8a5456ab0b4b3ccdf2c6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wrack-Sausen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 23:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[aktionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahlgeschenke sind, wie auch ihr naher Verwandter, das Wahlversprechen, mit &#228;u&#223;erster Vorsicht zu genie&#223;en. Gibt es wirklich irgendjemanden, der in der Abwrackpr&#228;mie etwas anderes sieht als den Kauf von W&#228;hlerstimmen zugunsten der gro&#223;en Regierungsparteien? Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass ein paar Milliarden an den in seiner jetzigen Form vollkommen &#252;berholten Dinosaurier Autoindustrie etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wahlgeschenke sind, wie auch ihr naher Verwandter, das Wahlversprechen, mit &#228;u&#223;erster Vorsicht zu genie&#223;en.</p>

	<p>Gibt es wirklich irgendjemanden, der in der Abwrackpr&#228;mie etwas anderes sieht als den Kauf von W&#228;hlerstimmen zugunsten der gro&#223;en Regierungsparteien?</p>

	<p>Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass ein paar Milliarden an den in seiner jetzigen Form vollkommen &#252;berholten Dinosaurier Autoindustrie etwas an den Auswirkungen der Finanzkrise &#228;ndern werden?</p>

	<p>Und gibt es wirklich Leute, die durch den Erhalt von 2.500 Euro im Austausch gegen eine fahrtaugliche Schrottkarre, der Meinung sind, die aktuelle Regierung w&#252;rde schon alles richtig machen und solle so weiter arbeiten?</p>

	<p>Ich bef&#252;rchte in allen drei F&#228;llen hei&#223;t die Antwort: JA.</p>

	<p>Die Abwrack-Pr&#228;mie ist symptomatisch f&#252;r den blinden Aktionismus, der durch eine machtergriffene Politikerkaste seit einigen Jahren immer wieder an den Tag gelegt wird. Dieser fehlgeleitete Aktionismus schafft aber in der Bev&#246;lkerung Aufmerksamkeit und die Illusion von politischer Bewegung. Bewegung, die in Wahrheit nicht stattfindet. Wesentlich sinnvoller w&#228;re eine Senkung der Mehrwertsteuer gewesen. Die trifft jeden, der weiter konsumiert und jede Branche, nicht nur Autok&#228;ufer und die Autoindustrie. Aber die Senkung der Mehrwertsteuer ist nat&#252;rlich nicht so greifbar, nicht so Bild-Schlagzeilen-tr&#228;chtig wie ein kurzes Geldgeschenk.</p>

	<p>Ein pawlowscher Schnappreflex nach Abwrackpr&#228;mien, Rentenerh&#246;hungen und &#228;hnlichen Schmankerln scheint auch diesmal wieder den Blick auf die Tatsache zu versperren, dass die Regierigen durch jahrelange unreflektierte &#220;bernahme der Positionen von Lobbyisten und Industrieverb&#228;nden erst den Umfang der aktuellen Krise erm&#246;glichten.</p>

	<p>Sie haben die Suppe aufgesetzt, gekocht, uns eingebrockt und versuchen uns nun beim Ausl&#246;ffeln auch noch mit ihr zu f&#252;ttern.</p>

	<p>Wer die Zeche allerdings am Ende zahlt, daran sollte nun wirklich kein Zweifel bestehen&#8230;</p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Wrack-Sausen%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fdjt9a3" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=37&amp;md5=569283e74a6b90bf709f8e58483c978f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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