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	<title>UnPolitik.de &#187; censorship</title>
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	<description>Weil es zu gefährlich ist, nichts zu sagen.</description>
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		<title>Str&#246;mliner</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frau Censilia Cecilia Malmstr&#246;m m&#246;chte, dass EU-weit Netzsperren eingef&#252;hrt werden. &#220;ber den Sinn und Unsinn von Netzsperren ist ja nun schon viel diskutiert und geschrieben worden und ich m&#246;chte mir das an dieser Stelle sparen. Mir stellt sich aber nun die Frage: &#8220;Woher kommt das pl&#246;tzliche Verlangen nach Netzsperren bei Frau Malmstr&#246;m und wes Geistes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Frau <span style="text-decoration: line-through;">Censilia</span> Cecilia Malmstr&#246;m m&#246;chte, dass <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/internetsperren-bruessel-eu">EU-weit Netzsperren eingef&#252;hrt werden</a>.</p>

	<p>&#220;ber den Sinn und Unsinn von Netzsperren ist ja nun schon viel diskutiert und geschrieben worden und ich m&#246;chte mir das an dieser Stelle sparen. Mir stellt sich aber nun die Frage: &#8220;Woher kommt das pl&#246;tzliche Verlangen nach Netzsperren bei Frau Malmstr&#246;m und wes Geistes Kind ist sie eigentlich?&#8221;</p>

	<p>Cecilia Malmstr&#246;m ist Partei-Vize der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liberal_People%27s_Party_%28Sweden%29">Folkpartiet liberalerna</a> (Liberale Volkspartei), einer urspr&#252;nglich einmal sozial-liberal orientierten, aber mittlerweile getrost als neo-liberal zu bezeichnenden Partei in Schweden. Die Folkpartiet liberalerna war 2003 f&#252;r die Invasion des Irak und f&#252;r die Einf&#252;hrung des Euro in Schweden (welche aber durch ein Referendum abgelehnt wurde) und ist f&#252;r eine weitere schnelle Ausweitung der EU, in ihrer Jugendorganisation sogar f&#252;r die Etablierung eines einzelnen europ&#228;ischen Staates.</p>

	<p>Frau Malmstr&#246;m war Ministerin f&#252;r EU-Angelegenheiten in Schweden, tritt f&#252;r eine St&#228;rkung der EU-Kommission im Allgemeinen und des Generalsekretariats im Besonderen ein um eventuelle Krisensituationen zu managen. Sie hat B&#252;cher und Aufs&#228;tze &#252;ber Grenzsicherung, Einwanderungspolitik und Terrorismus geschrieben und schon im Jahr 2000 einen eigenen Entwurf f&#252;r einen gesamteurop&#228;ische Verfassung vorgelegt.</p>

	<p>Mit Antritt der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommission_Barroso_II">EU-Kommission Barroso II</a> am 10. Februar diesen Jahres, bekleidet Frau Malmstr&#246;m das neu geschaffene Amt des EU-Kommissar f&#252;r Inneres, also eine Art europ&#228;ische Innenministerin.</p>

	<p>Moment mal&#8230; Innenminister? Ist das nicht der Posten f&#252;r paranoide, latent verfassungsfeindliche und freiheitsbeschneidende Sicherheitsfanatiker und Control-Freaks?</p>

	<p><blockquote><br />
&#8220;Maybe because the Stockholm Programme is so gigantic we need two women. We might have needed three men.&#8221;<br />
<quelle>Cecilia Malmstr&#246;m</quelle><br />
</blockquote></p>

	<p>Seit ihrem Amtsantritt arbeitet die Innenkommissarin auf ein schnelles neues <span class="caps">SWIFT</span>-Abkommen mit den <span class="caps">USA</span> hin, tritt energisch f&#252;r eine deutliche St&#228;rkung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frontex">Europ&#228;ischen Grenzschutz-Agentur Frontex</a> ein und ist ganz allgemein mit der m&#246;glichst schnellen Umsetzung des bedrohlichen <a href="http://www.statewatch.org/future-group.htm">Stockholm Programms</a> besch&#228;ftigt.</p>

	<p>Wenn man sich also ihre Fachgebiete und T&#228;tigkeitsbereiche so ansieht, tut man wohl Recht daran, stark zu bezweifeln, dass es beim ihrem aktuellen Netzsperren-Vorsto&#223; &#8220;nur um die Kinder&#8221; geht.</p>

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		<title>Verk&#246;hlert</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2010/02/18/verkoehlert/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern hat Horst K&#246;hler das &#8220;Gesetz zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; unterschrieben. Eigentlich h&#228;tte er das schon im November tun sollen, hatte damals aber verfassungsrechtliche Bedenken und nach weiterer Stellungnahme verlangt. Wie ist also nun der Status Quo? Da liegt ein Gesetz herum, welches ausschlie&#223;lich f&#252;r Wahlkampfdemagogie zusammengest&#252;mpert wurde, wie sogar Dr. Wolfgang Sch&#228;uble [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gestern hat Horst K&#246;hler das &#8220;Gesetz zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; unterschrieben. Eigentlich h&#228;tte er das schon im November tun sollen, hatte damals aber verfassungsrechtliche Bedenken und nach weiterer Stellungnahme verlangt.</p>

	<p>Wie ist also nun der Status Quo?</p>

	<p>Da liegt ein Gesetz herum, welches ausschlie&#223;lich f&#252;r Wahlkampfdemagogie zusammengest&#252;mpert wurde, wie sogar <a href="http://www.focus.de/digital/computer/parteien-schaeuble-beharrt-auf-internet-reglementierung_aid_443494.html">Dr. Wolfgang Sch&#228;uble im Oktober letzten Jahres zugab</a>. Ein Gesetz, welches selbst diejenigen, die damals teils vehement daf&#252;r argumentiert und intrigiert haben, nun gar nicht mehr wollen. Ein Gesetz, welches Laut Regierung nicht so angewendet werden sollte wie es formuliert war (&#228;hm, bitte was?), sondern ruhen gelassen werden sollte. Ein Gesetz &#252;ber welches die <span class="caps">FDP</span> in Person von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger  Stunden vor der Unterzeichnung noch sagte: &#8220;Dieses Gesetz wird es mit uns nicht geben!&#8221;</p>

	<p>Nun hat Herr K&#246;hler das Gesetz unterschrieben und der Regierung passt das &#252;berhaupt nicht in den Kram. Ich interpretiere die Unterschrift zu diesem Zeitpunkt so, dass unser Bundespr&#228;sident eine Ohrfeige in Richtung (Ex-)Regierung austeilen wollte, ein bewusstes Anprangern schlechter Arbeit, eine Aufforderung sorgf&#228;ltiger zu arbeiten. Dies entnehme ich der <a href="http://bundespraesident.de/Journalistenservice/Pressemitteilungen-,11107.662222/Ausfertigung-des-Gesetzes-zur-.htm?global.back=/Journalistenservice/-%2c11107%2c0/Pressemitteilungen.htm%3flink%3dbpr_liste#top">Formulierung seiner Pressemitteilung</a>, die von &#8220;keinen <strong>durchgreifenden</strong> verfassungsrechtlichen Bedenken&#8221; spricht. Bedenken gibt es also schon noch. Auch die Formulierung, dass der Bundespr&#228;sident jetzt auf Basis dieses Gesetzes einen &#8220;nachhaltigen und effektiven Kampf&#8221; gegen die Kinderpornographie im Internet erwarte, l&#228;sst eine gewisse S&#252;ffisanz heraush&#246;ren.</p>

	<p>Ein weiterer Grund f&#252;r die Unterschrift ist nat&#252;rlich, dass das Gesetz nur so wieder aufgehoben werden kann. Die Oppositionsparteien haben auch schon ein Aufhebungsgesetz vorbereitet, durch welches das Zugangserschwerungsgesetz wieder in der Versenkung verschwinden k&#246;nnte. An und f&#252;r sich auch f&#252;r die Regierungskoalition eine gute Sache, aber nun m&#252;sste sie einem Vorschlag der Opposition zustimmen, der ein Gesetz zunichte macht, welches sehr eng mit Ursula von der Leyen verkn&#252;pft ist &#8211; einer Spitzenkraft der <span class="caps">CDU</span>. Obwohl das Gesetz also niemand mehr will, kann man sich darauf gefasst machen, dass um die Aufhebung noch einiges an Hickhack passieren wird.</p>

	<p>Aufgehoben werden muss es allerdings. Durch die Unterschrift des Bundespr&#228;sidenten tritt es n&#228;mlich in Kraft und so sehr die Regierung es auch kleinreden m&#246;chte, Gesetz ist Gesetz und muss angewendet werden.</p>

	<p>Hat die deutsche Politik aus dieser Misere etwas gelernt? Anscheinend nicht, denn derweil wird von allen m&#246;glichen Seiten nach einem &#8220;L&#246;schgesetz&#8221; verlangt. Ein Gesetz, welches mindestens die gleichen M&#246;glichkeiten zu handwerklichem und verfassungsrechtlichem Pfusch und bietet, vor allem aber ein Gesetz welches nicht gebraucht wird. Einen Hoster/Provider zur L&#246;schung illegaler Inhalte auffordern, darf n&#228;mlich <strong>jeder</strong> auch jetzt schon.</p>

	<p>Kann mal jemand &#8220;Subsidiarit&#228;tsprinzip&#8221; googlen und ausdrucken?</p>
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		<title>Hexenj&#228;ger</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im folgenden die &#220;bersetzung eines Artikels von Cory Doctorow: Von einer, der britischen Labour-Regierung nahe stehenden, Quelle bekam ich zuverl&#228;ssige Informationen &#252;ber die radikalsten Copyright Vorschl&#228;ge, die ich je gesehen habe. Staatssekret&#228;r Peter Mandelson plant &#196;nderungen am &#8216;Digital Economy&#8217;-Gesetz, welches sich zur Zeit zur Debatte im Parlament befindet. Diese &#196;nderungen erteilen dem Staatssekret&#228;r (Mandelson &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Im folgenden die &#220;bersetzung eines <a href="http://www.boingboing.net/2009/11/19/breaking-leaked-uk-g.html">Artikels von Cory Doctorow</a>: </strong></p>

	<p>Von einer, der britischen Labour-Regierung nahe stehenden, Quelle bekam ich zuverl&#228;ssige Informationen &#252;ber die radikalsten Copyright Vorschl&#228;ge, die ich je gesehen habe.</p>

	<p>Staatssekret&#228;r Peter Mandelson plant &#196;nderungen am &#8216;Digital Economy&#8217;-Gesetz, welches sich zur Zeit zur Debatte im Parlament befindet. Diese &#196;nderungen erteilen dem Staatssekret&#228;r (Mandelson &#8211; oder seinem Nachfolger in der n&#228;chsten Regierung) die Befugnis, &#8216;Secondary Legislation&#8217; (Gesetze, die ohne Debatte verabschiedet werden) zur Erg&#228;nzung der Bestimmungen des &#8216;Copyright, Designs and Patents Act&#8217; von 1988 zu schaffen.</p>

	<p>Das bedeutet, dass ein nicht gew&#228;hlter Beamter, ohne Kontrolle oder Debatte durch das Parlament, in der Lage w&#228;re zu tun was er f&#252;r notwendig erachtet, vorausgesetzt, es geschieht im Namen des Urheberrechtsschutzes. Mandelson begr&#252;ndet dies folgenderma&#223;en:</p>

	<p>1. Der Staatssekret&#228;r w&#228;re befugt, neue Rechtsmittel zur Bek&#228;mpfung von Online-Rechtsverst&#246;&#223;en einf&#252;hren. (Zum Beispiel k&#246;nnte er Gef&#228;ngnisstrafen f&#252;r Filesharing schaffen oder eine &#8216;Three Strikes&#8217;-Regelung einf&#252;hren, die ganze Familien ihren Internet-Zugang kosten kann, wenn einem Mitglied eine Zuwiderhandlung zur Last gelegt wird)</p>

	<p>2. Der Staatssekret&#228;r w&#252;rde die Befugnis bekommen, Verfahren zur Rechte&#252;bertragung zu schaffen um Rechteinhaber vor Online-Urheberrechtsverletzungen zu sch&#252;tzen. (Zum Beispiel k&#246;nnten so Plattenfirmen und Filmstudios Befugnisse von Ermittlungs- und Strafverfolgungsbeh&#246;rden bekommen, die es ihnen erm&#246;glichen, ISPs, Bibliotheken, Firmen und Schulen zu zwingen, pers&#246;nliche Informationen &#252;ber Internet-Nutzer herauszugeben und Benutzer vom Netz zu trennen, Websites zu entfernen, URLs zu blocken, etc.)</p>

	<p>3. Der Staatssekret&#228;r w&#228;re befugt, &#8216;Pflichten, Zust&#228;ndigkeiten und Funktionen jedwedem aufzuerlegen, der Online-Urheberrechtsverletzungen erm&#246;glicht&#8217; (Zum Beispiel k&#246;nnten Internet-Anbieter gezwungen werden ihre Benutzer auszuspionieren oder jegliche von Usern generierte Inhalte von Anw&#228;lten pr&#252;fen zu lassen, bevor sie online freigegeben werden. Auch k&#246;nnten &#8216;Copyright&#8217;-Milizen, mit der Befugnis das Urheberrecht im Internet zu kontrollieren, gebildet werden.)</p>

	<p>Mandelson hat es auch auf Websites wie <a href="http://www.yousendit.com/">YouSendIt</a> und andere Dienste abgesehen, die es auf einfache Weise erm&#246;glichen, privat gro&#223;e Dateien zu verschicken. (Ich nutze YouSendIt um w&#228;hrend der Produktion Podcasts zwischen meinem Sound-Editor und mir hin und her zu schicken). Genau wie Viacom, m&#246;chte er sie dazu zwingen, die M&#246;glichkeit abzuschalten, dass die Nutzer ihre Uploads privat halten k&#246;nnen, da diese &#8216;privacy flags&#8217; urheberrechtsverletzende Dateien vor den Augen der Kontrolleure verbergen k&#246;nnten.</p>

	<p>Schlimmeres habe ich noch nie gesehen, Leute. Das ist eine Kriegserkl&#228;rung der Entertainment-Industrie und ihrer gekaperten Regulierungsbeh&#246;rden gegen die Grunds&#228;tze der freien Meinungs&#228;u&#223;erung, der Privatsph&#228;re, der Versammlungsfreiheit, der Unschuldsvermutung, und des Wettbewerbs.</p>

	<p>Mit diesem Gesetzesvorschlag wird das Amt eines General-Piratensuchers geschaffen, der die Macht besitzt, Milizen zu ernennen, die &#252;ber dem Gesetz stehen, der in jedem Winkel eures Lebens herumschn&#252;ffeln darf, der euch von Familie, Beruf, Ausbildung und Regierung trennen kann und der euch Geld- oder Gef&#228;ngnisstrafen auferlegen kann.</p>

	<p>Ich bin ich sicher mehr Informationen werden folgen, sobald Open Rights Gruppen und anderen Organisationen zu diesem Thema aktiv werden. In der Zwischenzeit erz&#228;hlt davon jedem Briten, den ihr kennt. Wenn wir dies nicht stoppen, ist das der Anfang vom Ende f&#252;r das Internet in Gro&#223;britannien.</p>

	<p>Cory Doctorow, 19.11.2009, <a href="http://www.boingboing.net">boinboing</a></p>
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		<title>Delete, don&#8217;t block: It works!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 15:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[This is the English version of a German press release on ak-zensur.de Within 12 hours, 60 child pornography sites were removed from the internet In the ongoing German dispute over the appropriate action against documented child abuse on the Internet(child pornography), the supporters of a mere blocking solution argued that it is often not or [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>This is the English version of a German press release on <a href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html">ak-zensur.de</a></p>

	<p><h4>Within 12 hours, 60 child pornography sites were removed from the internet</h4></p>

	<p>In the ongoing German dispute over the appropriate action against  documented child abuse on the Internet(child pornography), the supporters of a mere blocking solution argued that it is often not or only with considerable effort possible to remove the illegsl content or to get hold of it&#8217;s originator.</p>

	<p>Alvar Freude of the Working Group against Internet blocking and censorship (AK Zensur) put this argument to the test. He analyzed the various European blocking lists via automatic procedures and wrote to each provider on whose servers child pornography was located according to lists. He received an impressive response: Within 12 hours after sending the first e-mail 60 websites were already deleted.</p>

	<p><strong>Further results and insights:</strong><br />
<ul></p>
	<p><li>The first reactions respectively deletions followed after a few minutes and came among others from the <span class="caps">USA</span>, Holland, Denmark, Russia and Germany.</li><br />
<li> Three of the the deleted websites were located on servers in Germany.</li><br />
<li> A total of 348 providers in 46 different countries were contacted automatically and informed of 1943 allegedly illegal websites. A previous individual analysis of the web sites content has not been made. (It is completely illegal in Germany to look at child pornographic content.)</li><br />
<li> 250 providers have responded to the request, but they mostly found legal content. Samples that were taken afterwards confirmed the legal content.</li><br />
<li> Ten providers indicated that a total of 61 cases of illegal content had been removed. With a simple e-mail you can achieve a lot.</li><br />
<li> The examination through the providers showed that the vast majority of websites, including some from Germany, appeared to have no child pornographic content, some do not contain any objectionable material at all &#8211; therefore the websites were blocked in error. In Finland several domestic websites were blocked, that contain a critical examination of the blocking issue.</li><br />
<li> The providers have not been informed that some of their hosted websites were put on the blocking lists.</li><br />
<li> When made aware of this fact, the providers are more than willing to cooperate and remove illegal content as soon as possible.</li><br />
<li> A certain part of the illegal material was located on &#8216;hacked&#8217; websites, ie sites that were exploited through security holes to spread external material. Here too the providers were very grateful for the supplied information.</li><br />
</ul></p>
	<p>The process to shut down websites with child pornographic content does not take longer than the transmission of a blocking list. This shows the absurdity of the reasoning behind simple blocking &#8211; there is no rational reason to just block criminal content and leave it on the Internet, still accessible for everyone who uses minimal effort to circumvent the block.</p>

	<p>What was possible for a citizens&#8217; initiative, such as the Working Group on Internet blocking and censorship, should be even easier for the German government and law enforcement agencies and their results should by far exceed the results of <span class="caps">AK </span>Zensur.</p>

	<p>Delete, don&#8217;t block &#8211; the motto of <span class="caps">AK </span>Zensur &#8211; is possible!</p>

	<p><strong>Released by:</strong> Working Group against Internet blocking and censorship (AK Zensur)<br />
<strong>Web:</strong> http://ak-zensur.de/ (in German)</p>

	<p><strong>Press Contact:</strong><br />
Alvar Freude<br />
presse@ak-zensur.de<br />
+49 179 13 46 47 1</p>

	<p><strong>About the Working Group against Internet blocking and censorship (AK Zensur):</strong></p>

	<p>The Working Group on Internet blocking and censorship (AK Zensur) speaks out against the Federal Government&#8217;s planned Internet blocking and promotes an effective fight against child abuse instead of ineffective symbolic politics that only promotes &#8216;looking the other way&#8217;, does not help the victims and establishes an infrastructure that restricts basic public rights. <span class="caps">AK </span>Zensur coordinates the work of Internet blocking opponents, but is also appreciates the many activities that are happening decentralized in the on- and offline world.</p>

	<p>The members of <span class="caps">AK </span>Zensur are amongst others: Chaos Computer Club (CCC), FoeBuD Association, Association of Information Technology and Society (FITUG), Forum of Computer Scientists for Peace and Social Responsibility Association (FIfF), Victims Of Abuse Against Internet Blocks (MOGIS), netzpolitik.org, the online platform <span class="caps">ODEM</span>.org, Trotz Allem e.V. and numerous individuals.</p>
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		<title>Zensur im Kopf</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 20:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzzensur]]></category>
		<category><![CDATA[censorship]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrliste]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eigentlich wollte ich mich ja mit meinem ersten Artikel hier im Blog an einer Argumentationshilfe gegen die Sperren versuchen, allen voran dass sie leicht zu umgehen (mittlerweile reicht ja dank der weitreichenden Ausnahmen im Gesetzentwurf ein Providerwechsel) und technisch eh nicht sonderlich wirksam sind. Bei den ersten Formulierungen dazu ist mir aber klar geworden das diese Argumentation nichts bewirkt, im Zweifelsfall f&#252;hrt es nur zu &#8220;dann machen wir das jetzt erstmal und &#252;berlegen uns dann wie wir das ganze noch enger zurren k&#246;nnen&#8221;. Nein, man muss es mal mit einem ganz anderen Ansatz versuchen.</p>

	<p>Ich denke dass mittlerweile die meisten den Heise-Online <a title="Beitrag" href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Provider-sollen-Nutzerzugriffe-loggen-duerfen--/meldung/136450" target="_blank">Beitrag</a> zum Gesetzentwurf bzgl. der Kinderporno-Sperren gelesen haben. Wenn nicht sollte man das tun, das ganze ist ziemlich heftig. Vielleicht ist das ja auch der Grund wieso das Gesetz so schnell auf den Weg gebracht werden soll?</p>

	<p>Angefangen hat das ganze ja mit der klaren Aussage &#8220;es geht nur gegen Kinderpornos&#8221;. Konsumenten sollte der Zugriff unterbunden werden und Internet-Benutzern die zuf&#228;llig auf derartige Inhalte stossen sollte gezeigt werden das es sich nicht um ein Kavaliersdelikt handelt. Als dann die erste Kritik laut wurde kamen die Beruhigungsversuche, allen voran das auf der Stopp-Seite keine Benutzerdaten erhoben werden und nur Webseiten ausserhalb der EU-Rechtsprechung auf die Sperrliste gesetzt werden sollen. Beide Punkte sind durch den Gesetzentwurf hinfaellig geworden. Gerade der erste Punkt ist bei genauerer Betrachtung sehr gef&#228;hrlich, denn auch wenn die Sperren (oder Zensur, je nach Standpunkt) technisch nicht funktionieren f&#252;hren sie damit bei aufgekl&#228;rten Menschen zu einer Zensur im Kopf.</p>

	<p>Da niemand weiss welche Seiten genau gesperrt sind muss sich einem bei jedem unbekannten Link die Frage stellen: Soll ich darauf klicken? Was erwartet mich dort? Lande ich vielleicht auf der Stopp-Seite und damit in den Logfiles welche das <span class="caps">BKA</span> auswertet? In letzter Konsequenz also: F&#252;hrt beispielsweise der Klick auf <a href="http://tinyurl.com/dmdh7l" target="_blank">diesen Link</a> zu einer Hausdurchsuchung?</p>

	<p>Wenn Gesetze solche &#196;nderungen im Verhalten der Menschen bewirken &#8211; was sagt das dann &#252;ber unser Land aus? Und zeigt das nicht deutlich das eine Zensur nicht auf technische &#8220;Perfektion&#8221; angewiesen ist, sondern es v&#246;llig ausreicht eine entsprechende Angst zu erzeugen und die Menschen von sich aus &#8220;vorsichtiger&#8221; werden?</p>

	<p>Das ganze muss ja nichtmal eine bewusste Handlung des Internetbenutzers sein. Es gibt gen&#252;gend alte Email-Programme die freudig jedem Link in einer Mail folgen und Bilder nachladen. Da braucht es nur einen Spammer, der in seinen Mails Inhalte von gesperrten Webseiten verlinkt, und schon schnellen die Zugriffe auf die Stopp-Seite in die H&#246;he. Das ganze wird, da dem <span class="caps">BKA</span> ja auch umfangreiche statistische Auswertungen der Stopp-Seiten einger&#228;umt werden, dann vermutlich noch als grosser Erfolg der ganzen Aktion gewertet.</p>

	<p>Was bleibt also zu tun? Malte hat in seinem <a href="http://www.maltehuebner.com/jede-gesellschaft-bekommt-was-ihr-zusteht/" target="_blank">Blog</a> ziemlich genau die Erfahrungen beschrieben die ich auch in unzaehligen Gespr&#228;chen gemacht habe. Die Mehrzahl der B&#252;rger ist auf der gleichen Linie wie Frau von der Leyen und ihre Mitstreiter. Bef&#252;rchtungen, dass wir mit Riesenschritten von einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsstaat" target="_blank">&#220;berwachungsstaat</a> zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ventionsstaat" target="_blank">Pr&#228;ventionsstaat</a> werden wird direkt als Paranoia oder Spinnerei abgetan.</p>

	<p>Meine Hoffnungen liegen derzeit prim&#228;r in Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht ist offenbar wieder gefragt um den W&#252;nschen unserer Regierung die Grenzen aufzuzeigen. Zumindest solange bis sich eine Mehrheit findet die gross genug ist um das Grundgesetz entsprechend anzupassen. Der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,612560,00.html" target="_blank">Unmut</a> von Herrn Sch&#228;uble beispielsweise w&#228;chst ja von <a href="http://www.welt.de/politik/article1571640/Schaeuble_greift_Verfassungsrichter_scharf_an.html" target="_blank">Urteil</a> zu <a href="http://www.heise.de/newsticker/Schaeuble-kritisiert-Bundesverfassungsgericht--/meldung/134394" target="_blank">Urteil</a>...</p>
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		<title>Fr&#252;h erkannt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 22:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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		<description><![CDATA[And there is very grave danger that an announced need for increased security will be seized upon by those anxious to expand its meaning to the very limits of official censorship and concealment. John F. Kennedy, New York City, April 27, 1961 Feel free to Flattr this post at flattr.com, if you like it. Tweet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><blockquote>And there is very grave danger that an announced need for increased security will be seized upon by those anxious to expand its meaning to the very limits of official censorship and concealment.<br />
<quelle>John F. Kennedy, New York City, April 27, 1961</quelle></blockquote></p>


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