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	<title>UnPolitik.de &#187; Finanzkrise</title>
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	<description>Weil es zu gefährlich ist, nichts zu sagen.</description>
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		<title>The Times They Are A-Changin&#8217;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 12:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle moralischen Aspekte einmal au&#223;er Acht gelassen, muss man das Manhattan Project als eine der gr&#246;&#223;ten wissenschaftlichen Anstrengungen der Menschheit betrachten. Inflationsbereinigt hat das Projekt ca. 28 Milliarden Dollar gekostet. Und einmal au&#223;er Acht gelassen, dass es nichts anderes war als ein riesiger Pissing Contest, muss man auch die Leistungen des amerikanischen Mondprogramms anerkennen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Alle moralischen Aspekte einmal au&#223;er Acht gelassen, muss man das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan_Project">Manhattan Project</a> als eine der gr&#246;&#223;ten wissenschaftlichen Anstrengungen der Menschheit betrachten. Inflationsbereinigt hat das  Projekt ca. 28 Milliarden Dollar gekostet.</p>

	<p>Und einmal au&#223;er Acht gelassen, dass es nichts anderes war als ein riesiger <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=Pissing+Contest">Pissing Contest</a>, muss man auch die Leistungen des amerikanischen Mondprogramms anerkennen. Das Mondprogramm hat, in heutigem Geld gemessen, ca. 145 Milliarden Dollar gekostet.</p>

	<p>Mit den Kosten des gesamten Manhattan Projects k&#246;nnte man heute ca. ein F&#252;nftel der Liquidit&#228;tsprobleme der Hypo Real Estate (HRE) decken und wenn man auf die Kosten des Mondprogramms noch 5 bis 10 Milliarden aufschl&#228;gt, hat man die Summe, die die American International Group (AIG) bisher an Bailout ben&#246;tigt hat.</p>

	<p>Ob das Manhattan Project in dieser Art wirklich sinnvoll war, oder auch das Mondprojekt, dar&#252;ber kann man durchaus geteilter Meinung sein. Der Banken-Bailout ist es, jedenfalls in der Art und Weise wie er durchgef&#252;hrt wird, definitiv nicht. Das Hauptproblem hinter der Finanzkrise ist aber eine veraltete Struktur, welche in ihrem Kern im 14. und 15. Jahrhundert entwickelt wurde und sich seitdem nicht wirklich ver&#228;ndert hat. Systemimmanent kann ein Bankensystem, welches auf Einschr&#228;nkungen und Geheimhaltung beruht, nicht das leisten, was heute f&#252;r eine gerechtes und transparentes Finanzsystem notwendig w&#228;re. Selbst jetzt, nach einer Finanzkatastrophe gegen die sich Tschernobyl wie ein Osterfeuer ausnimmt, springen andere veraltete Strukturen in Form der Regierigen herbei und verhindern einen wohlverdienten Zusammenbruch.</p>

	<p>Diese veralteten Strukturen finden sich in s&#228;mtlichen Bereichen wieder, die sich auf das Verteilen und Verwalten von Information beziehen. Dazu geh&#246;ren neben den Banken (Glaubt hier jemand sein Geld auf dem Konto w&#228;re etwas anders als blo&#223;e Information?) auch Zeitungs- und Buchverlage, die Musikindustrie, TV-Sender, die Filmindustrie und vor allem auch der aktuelle Parlamentarismus.</p>

	<p>Moment mal&#8230; &#8220;Verteilen und Verwalten von Information&#8221;... klingt das nicht nach etwas, was auch im Internet&#8230;</p>

	<p>S&#228;mtliche oben genannten Altstrukturen bekommen ernste Probleme durch die M&#246;glichkeiten des Netzes. Es war immer schwierig und teuer Kommunikationsgut, seien es objektive Fakten, fundierte Meinungen oder polemische Propaganda, weithin bekannt zu machen. Dadurch entstand ein Kommunikationsmonopol, welches aber zur Zeit durch das Internet aufgebrochen wird.</p>

	<p>Die Entmonopolisierung von Kommunikation bedroht s&#228;mtliche Strukturen, die auf reine Top-Down-Prozesse ausgerichtet sind. Zeitungsverlage kommen nat&#252;rlich nicht damit klar, dass man mit einem Internetzugang ein weltweit lesbarer Journalist oder Kolumnist sein kann. Die Musikindustrie hat nat&#252;rlich ein Problem damit, dass sie vollkommen &#252;berfl&#252;ssig ist wenn K&#252;nstler die alten Vertriebswege nicht mehr ben&#246;tigen. Fernsehsender haben nat&#252;rlich ein Problem damit, dass 12- bis 24-J&#228;hrige pl&#246;tzlich genau so viel Zeit vor StudiVZ und Youtube verbringen wie vor dem Fernseher. Wenn ich bisher Besitzer eines Quasi-Monopols war, werde ich einer Zerschlagung eben dieses Monopols nat&#252;rlich nicht applaudieren.</p>

	<p>Hier h&#246;rt der Niedergang alter Strukturen aber nicht auf, er beginnt gerade erst. Immer mehr Menschen definieren einen immer gr&#246;&#223;eren Teil ihres Daseins &#252;ber ihre Pr&#228;senz im Netz. Es hat ein Sprung stattgefunden vom Kommunikationsmedium, von reiner Infrastruktur, hin zu einem regelrechten Lebensraum.</p>

	<p>Die Veralteten wehren sich nat&#252;rlich. Sie versuchen die M&#246;glichkeiten zu freier Kommunikation einzuschr&#228;nken, zu regulieren und zur&#252;ckzudr&#228;ngen. R&#252;ckg&#228;ngig machen l&#228;sst sich das Internet nicht. Zu schnell ist es zu wichtig geworden und zur&#252;ck in die Flasche kriegt man sowieso immer nur sehr sehr dumme Geister. Kaum ein Tag vergeht jedoch ohne neue Beispiele f&#252;r den Kampf gegen ein freies Internet, wobei eine der beliebtesten Taktiken darin besteht, den Untergang des Abendlandes zu deklamieren.</p>

	<p>Zeitungsverlage prangern den Untergang des Qualit&#228;tsjournalismus an, als ob dieser nicht schon mit dem ersten Erscheinen der Bild-Zeitung begonnen h&#228;tte. Die Musikindstrie malt das Bild verhungernder S&#228;nger, als ob nicht schon seit je her der L&#246;wenanteil s&#228;mtlicher Einnahmen im eigenen Getriebe versickert sei.</p>

	<p>Nie zuvor jedoch wurde Literatur, Journalismus und Musik so intensiv und auf breiter Basis betrieben wie heute. Nie zuvor hatten so viele Menschen die M&#246;glichkeit dazu. Dem Journalismus und der Musik geht es hervorragend. Probleme haben einzig und allein ein paar alte parasit&#228;re Anh&#228;nge von Journalismus und Musik.</p>

	<p>Die alten Modelle sind in ihrer jetzigen Form &#252;berholt und dem Untergang geweiht. Dies betrifft auch und vor allem das Finanzsystem und den Parlamentarismus in seiner jetzigen Form. Es wachsen neue Ideen heran f&#252;r ein <a href="http://www.reboot.dk/page/21759?">Agile Banking</a>, f&#252;r echte Basis-Demokratie ohne ein hinderliches parteipolitisches Korsett und werden langsam greifbar.</p>

	<p>Und ohne Zweifel wird mit dem weiteren Fortschreiten dieser Ideen der Untergang unserer Zivilisation noch oft ausgerufen werden.</p>

	<p>Eine Gefahr des Untergangs besteht durchaus, zum Beispiel f&#252;r Dinosaurier wie Parlamentarismus und Parteipolitik.</p>

	<p>Jedoch ganz sicher nicht f&#252;r Kultur und Demokratie &#8211; die jauchzen gerade vor Gl&#252;ck.</p>

	<p><blockquote>Come senators, congressmen<br />
Please heed the call<br />
Don&#8217;t stand in the doorway<br />
Don&#8217;t block up the hall<br />
For he that gets hurt<br />
Will be he who has stalled<br />
Theres a battle outside<br />
And it is ragin&#8217;.<br />
It&#8217;ll soon shake your windows<br />
And rattle your walls<br />
For the times they are a-changin&#8217;<br />
<quelle>Bob Dylan, The Times They Are A-Changin&#8217;</quelle><br />
</blockquote></p>

 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22The%20Times%20They%20Are%20A-Changin%27%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fc58fsf" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=196&amp;md5=96e5c62d9b0ea75433ed79c36a2e135d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Regulierung&#8230; oder auch nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 18:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[UnPolitk]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hauptgrund f&#252;r die aktuelle Wirtschaftskrise ist eine mangelnde Kontrolle und Regulierung des Finanzsektors. Mangelnde Kontrolle, die es wild gewordenen Investmentbankern erlaubte mit Milliardenbetr&#228;gen ins deregulierte Casino zu marschieren und dort Roulette zu spielen. Hemmungslose Deregulierung, egal unter welcher Regierung in den letzten 10 bis 15 Jahren, die einen aufgeblasenen Finanzmarkt geschaffen hat, der nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Hauptgrund f&#252;r die aktuelle Wirtschaftskrise ist eine mangelnde Kontrolle und Regulierung des Finanzsektors. Mangelnde Kontrolle, die es wild gewordenen Investmentbankern erlaubte mit Milliardenbetr&#228;gen ins deregulierte Casino zu marschieren und dort Roulette zu spielen.</p>

	<p>Hemmungslose Deregulierung, egal unter welcher Regierung in den letzten 10 bis 15 Jahren, die einen aufgeblasenen Finanzmarkt geschaffen hat, der nicht einmal ansatzweise im Verh&#228;ltnis zur realen Wirtschaft steht. Der gesamte Finanzmarkt schafft schlie&#223;lich keinen einzigen Cent an Wert, er verteilt Geld nur um.</p>

	<p>Nun gut, passiert ist passiert. Jetzt kommt es also darauf an, diesem Wahnsinn einen Riegel vorzuschieben. Einen Riegel aus strikten Auflagen, durch die die Finanzblase nach und nach auf ein halbwegs gesundes Ma&#223; reduziert werden kann.</p>

	<p>Angela Merkel und Peer Steinbr&#252;ck reden auch immer mal wieder kurzzeitig von Regulierung, nur passiert ist bisher genau gar nichts. Frau Merkel hat eine Expertenkommission eingesetzt, zu deren Vorsitzendem sie zuerst den fr&#252;heren Bundesbankpr&#228;sidenten Hans Tietmeyer machen wollte. Einen der ehemals energischsten deutschen &#8220;Freier Markt&#8221;-Schreier f&#252;r die Deregulierung. Ach ja, und au&#223;erdem Aufsichtsrat bei der Hypo Real Estate&#8230;<br />
Nachdem die Personalie Tietmeyer sich als undurchsetzbar erwies, fiel die Wahl dann auf den ehemaligen Chef-Volkswirt der <span class="caps">EZB</span>, Otmar Issing, seines Zeichens ebenso ein vehementer Verfechter des freien Marktes und der Deregulierung. Ich m&#246;chte nur ungern das vielzitierte Bild von B&#246;cken und G&#228;rten und der Pflege der betreffenden Gr&#252;nanlage bem&#252;hen, aber hier bietet es sich wirklich an.</p>

	<p>Selbst die britische Regierung, seit Iron Maggie auch eine Speerspitze f&#252;r die Deregulierung, scheint die Wurzel des Problems jetzt erkannt zu haben:<br />
<blockquote>The financial crisis has challenged the intellectual assumptions on which previous regulatory approaches were largely built, and in particular the theory of rational and self-correcting markets[...]The changes recommended are profound, and the banking system of the future will be different from that of the last decade. The world&#8217;s economy will be better served as a result.<br />
<quelle>Lord Turner, Chairman Financial Services Authority</quelle></blockquote></p>

	<p>In Deutschland hingegen nichts wesentliches. Issings Experten-Club hat vorgeschlagen ein internationales Register f&#252;r hohe Risiken bei Gro&#223;krediten zu schaffen. Das hat mit der Bek&#228;mpfung der Ursachen der Finanzkrise ungef&#228;hr genau so viel zu tun wie der Speiseplan der Bundestagskantine.</p>

	<p>Derweil wird in Deutschland sch&#246;n durch ein geheimes Gremium Steuergeld an die Banken verteilt, ohne das neue Regulative geschaffen werden. Ach eins noch, die Verteilung der Milliarden geschieht auch wieder <a title="Keine Aufsicht" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Finanzkrise%3Bart122,2761149">ohne wahre Aufsicht und Regulierung&#8230;</a></p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Regulierung...%20oder%20auch%20nicht%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fcmo6e5" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=113&amp;md5=68d21c07946f8a5456ab0b4b3ccdf2c6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wrack-Sausen</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/04/09/wrack-sausen/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 23:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[aktionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahlgeschenke sind, wie auch ihr naher Verwandter, das Wahlversprechen, mit &#228;u&#223;erster Vorsicht zu genie&#223;en. Gibt es wirklich irgendjemanden, der in der Abwrackpr&#228;mie etwas anderes sieht als den Kauf von W&#228;hlerstimmen zugunsten der gro&#223;en Regierungsparteien? Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass ein paar Milliarden an den in seiner jetzigen Form vollkommen &#252;berholten Dinosaurier Autoindustrie etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wahlgeschenke sind, wie auch ihr naher Verwandter, das Wahlversprechen, mit &#228;u&#223;erster Vorsicht zu genie&#223;en.</p>

	<p>Gibt es wirklich irgendjemanden, der in der Abwrackpr&#228;mie etwas anderes sieht als den Kauf von W&#228;hlerstimmen zugunsten der gro&#223;en Regierungsparteien?</p>

	<p>Gibt es wirklich jemanden, der glaubt, dass ein paar Milliarden an den in seiner jetzigen Form vollkommen &#252;berholten Dinosaurier Autoindustrie etwas an den Auswirkungen der Finanzkrise &#228;ndern werden?</p>

	<p>Und gibt es wirklich Leute, die durch den Erhalt von 2.500 Euro im Austausch gegen eine fahrtaugliche Schrottkarre, der Meinung sind, die aktuelle Regierung w&#252;rde schon alles richtig machen und solle so weiter arbeiten?</p>

	<p>Ich bef&#252;rchte in allen drei F&#228;llen hei&#223;t die Antwort: JA.</p>

	<p>Die Abwrack-Pr&#228;mie ist symptomatisch f&#252;r den blinden Aktionismus, der durch eine machtergriffene Politikerkaste seit einigen Jahren immer wieder an den Tag gelegt wird. Dieser fehlgeleitete Aktionismus schafft aber in der Bev&#246;lkerung Aufmerksamkeit und die Illusion von politischer Bewegung. Bewegung, die in Wahrheit nicht stattfindet. Wesentlich sinnvoller w&#228;re eine Senkung der Mehrwertsteuer gewesen. Die trifft jeden, der weiter konsumiert und jede Branche, nicht nur Autok&#228;ufer und die Autoindustrie. Aber die Senkung der Mehrwertsteuer ist nat&#252;rlich nicht so greifbar, nicht so Bild-Schlagzeilen-tr&#228;chtig wie ein kurzes Geldgeschenk.</p>

	<p>Ein pawlowscher Schnappreflex nach Abwrackpr&#228;mien, Rentenerh&#246;hungen und &#228;hnlichen Schmankerln scheint auch diesmal wieder den Blick auf die Tatsache zu versperren, dass die Regierigen durch jahrelange unreflektierte &#220;bernahme der Positionen von Lobbyisten und Industrieverb&#228;nden erst den Umfang der aktuellen Krise erm&#246;glichten.</p>

	<p>Sie haben die Suppe aufgesetzt, gekocht, uns eingebrockt und versuchen uns nun beim Ausl&#246;ffeln auch noch mit ihr zu f&#252;ttern.</p>

	<p>Wer die Zeche allerdings am Ende zahlt, daran sollte nun wirklich kein Zweifel bestehen&#8230;</p>
 <span class="post-twitter" ><a href="http://twitter.com/home?status=Reading%20%20%22Wrack-Sausen%22%20http%3A%2F%2Ftinyurl.com%2Fdjt9a3" title="Tweet it" rel="nofollow">Tweet it</a></span> <p><a href="http://www.unpolitik.de/?flattrss_redirect&amp;id=37&amp;md5=569283e74a6b90bf709f8e58483c978f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.unpolitik.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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