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Jun 25 2009

Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe

Category: AllgemeinDaniel @ 09:40
Lesedauer ca. 1 Minute

Das nennt man wohl, wie Fefe so schön schreibt, Ausrichtung an der Zielgruppe. Zeit Online betitelt das Interview mit Franziska Heine und Ursula von der Leyen folgendermaßen:

Zeit-Online

In der Printausgabe, in welcher das Interview heute auch erschienen ist, sieht das ganze etwas anders aus:

Zeit-Print

Ein kleiner aber feiner Unterschied, der (mal wieder) unser Anliegen in der Öffentlichkeit ins völlig falsche Licht rückt. Danke liebe Zeit-Redaktion, genau sowas brauchen wir. Nicht.


UPDATE

Bitte die Kommentare von Kai Biermann (Zeit Online) lesen:
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94 Responses to “Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe”

  1. gibarian says:

    Ich glaub es einfach nicht! Ich hätte nie gedacht dass Medien wie die Zeit zu solchen Mitteln greifen…

  2. Michael says:

    Das ist so widerwärtig! Soll man Absicht vermuten? Oder sind hier getrennte Redaktionen am Werk?

  3. Lesetipps-Spezial: Zensursula-Interview in der ZEIT | Blogpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 says:

    [...] Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe: Scan der Zeit-Printausgabe mit der missglückten Unterzeile auf UnPolitik.de [...]

  4. Linksammlung 25-06-2009 | killefit.net says:

    [...] Unpolitik: Ausrichtung an der Zielgruppe je nach Medium bei der ZEIT [...]

  5. arakel says:

    @Kai Biermann
    Netter Versuch, mein Abo werde ich am WE kündigen. Die Zeit hat schon mit dem Offline Artikel “Wider die Ideologen des Internets!” gezeigt, daß sie durchaus die Online- und Offlinewelt unterscheidet. Es reicht, solche Medien und Ausreden brauche ich nicht!!

  6. Zitat des Tages: Irmgard Tauss » F!XMBR says:

    [...] dass die ZEIT die BILD rechts überholt und durchaus an dunkle Zeiten erinnert – sowohl bei der Manipulation, als auch bei der Hetze. #sprachlos Ich habe aber auch nicht vergessen, dass die ZEIT in den [...]

  7. ThoSch:Blog » Blog Archiv » Paranoia überall says:

    [...] war mal wieder große Aufregung in der deutschen Blogosphäre und dem deutschen Twitterverse. Die Zeit hatte zu einem identischen Artikel in der Online- und [...]

  8. Funatiker says:

    Die Printausgabe erweckt den Eindruck, das Verbot Kinderpornographie stünde zur Debatte. Großer Schwachsinn. Wenn jemand schon unfähig ist, die Onlineausgabe zu Verwenden (== Internet-Ausdrucker), dann sollte man diesen unfähigen Menschen nicht so übel in die Irre führen.

  9. le-friseur [v3] » Wo beginnt Zensur says:

    [...] Ursula von der Leyen streiten über das Verbot von Kinderpornografie wer es sich mal anschauen will hier Ist das Zielgruppenorientierung? Zumindest rückt diese Headline das Anliegen der Netzgemeinde in [...]

  10. Stigma Videospiele » Blog Archive » “Sie werden sich wünschen, wir wären politikverdrossen.” says:

    [...] Die in der digitalen Welt errungenen Erfolge sind beachtlich. Angesichts der Petition mit mehr als 134 000 Unterzeichnern und Blogeinträgen, wonach man “die SPD in einen Sturm aus Scheiße schicken” werde, orakelt Zacharias Zacharakis, dass die Parteien den “positiven Obama-Effekt aus dem Netz” abschreiben können. Auch die Initiatorin der Petition, Franziska Heine, sieht die Petition als “Anfang einer völlig neuen Oppositionsform außerhalb der politischen Parteien“. Was tatsächlich erreicht werden kann ist aber noch nicht abzusehen. Aber obwohl sich die Piratenpartei vor Mitgliedsanträgen kaum noch retten kann, bei der Europawahl aus dem Stand 0,9 % der Stimmen holen konnte und mit Jörg Tauss bereits einen gemeuterten Abgeordneten des Bundestages stellt, bestehen noch Defizite. Bei Unter den Linden zeigte sich, dass das Auftreten in der Öffentlichkeit noch verbesserungswürdig ist – so fanden auch die bundesweiten Demonstrationen mit hunderten Demonstranten in den Medien nicht statt. Während in China und Iran die Zensur des Internets als Angriff auf die Meinungsfreiheit gesehen wird, sind der Presse die Demonstrationen hierzulande nicht einmal eine Erwähnung wert. Selbst die Petition wird gedruckt in ein schlechtes Licht gerückt. Während man bei der Zeit online einen “Streit über die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten” darstellt geht es in der Printvariante “über das Verbot von Kinderpornographie” (UnPolitik). [...]

  11. Explosive Mind » Blog Archive » Tab closing 25.06.2009 says:

    [...] Joschka Fischer heuert bei Gas-Projekt an Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe Most Popular Anonymous Peer to Peer File Exchange Site Owned by CIA Ahoi – Oder doch nicht? [...]

  12. Politiker, die Presse und das Internet « Aura of Awesomeness says:

    [...] gibt es u.a. auf unpolitik.de.) Erkennt ihr den kleinen, aber feinen Unterschied? Die Zeit entschuldigte sich dann später für [...]

  13. Interessante Postings aus meinem Feedreader - 26. June 2009 | (( echoraum )) says:

    [...] Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe [...]

  14. Ernesto says:

    Die WELT outet sich mal wieder als reaktionäres Schmierblatt, dass ohne journalistischen Anspruch Regierungspropaganda verbreitet.

  15. Buntes [KW 26] | mBlog says:

    [...] Tja, wie soll man es beschreiben? Meinungsmache? Ein Versehen? Gerade von der sonst durchaus kritischen und in gewissem Maße auch linkskonservativ Wochenzeitung Die Zeit hätte ich ein bisschen mehr erwartet. So druckt das Blatt in dieser Woche ein Interview mit Ursula von der Leyen und der “Internetaktivistin” Franziska Heine ab. Eigentlich sollte sich eine solch etablierte Zeitung doch der Macht der Worte bewusst sein. Leider ein kompletter “Fail” der Woche: http://www.unpolitik.de/2009/06/25/finde-den-unterschied-zeit-online-vs-printausgabe/ [...]

  16. Die Zeit: Online vs. Print | Infos rund um die XBox 360 says:

    [...] ich gerade auf unpolitik.de lese, passt Die Zeit ihre verschiedenen Ausgaben (Print/Online) den jeweiligen Zielgruppen an. Je [...]

  17. 6 vor 9: Tilgner, Mingels, Ahmadinedschad » medienlese.com says:

    [...] 3. “Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe” (unpolitik.de) “Stoppschilder vor Kinderpornoseiten” vs. “Verbot von Kinderpornographie”. [...]

  18. Zielgruppenorientierter Qualitätsjournalismus bei der #ZEIT | Probefahrers Ponyhof says:

    [...] Ist das noch unabhängiger Journalismus? Da wird doch versucht, es allen Recht zu machen. Hauptsache die Visits / Abonnenten gehen nicht stiften. “Die Zeit” titelt mal eben online anders, als in der Printausgabe. [...]

  19. Zeit Interview mit Franziska Heine und Zensursula « “Ach was?!?” says:

    [...] Heine gegen ein Verbot von Kinderpornographie. Das ist ein Hammer. Auch wenn sich die Zeit dafür mehrfach entschuldigt, bleibt ein schwer wiedergutzumachendes [...]

  20. Gelesenes: kurz und gut ::: XX Linktipps  uteles Blog  says:

    [...] gegen Internetsperren initiiert hat und Zensursula im Gespräch bei Zeit online. Leider ist die gedruckte Version nicht identisch. Merken und weiterempfehlen Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue [...]

  21. Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen... - Ich hätte da noch eine Frage says:

    [...] Eimer nicht vergessen neben den Tisch zu stellen.) UPDATE : Und dann war das hier noch… ( finde-den-unterschied-zeit-online-vs-printausgabe ) nur noch widerlich. Geschrieben von Mario Palestini um 08:42 | Kommentare (0) | Trackbacks [...]

  22. Usedomer says:

    Ich glaube nicht an einen Zufall oder an ein Versehen. Wenn man den dümmlichen Artikel von Herrn Denso unter dem Interview liest und sieht wie das zusammenpasst, steckt da einfach nur Absicht dahinter.

  23. J.David says:

    Finde den Unterschied!
    http://www.axelspringer.de/dl/101740/Anteilsbesitzliste_2008.pdf
    aka Bildungsministerin Springer
    http://www.holtzbrinck.com/artikel/778431&s=de
    aka Agenda Förderung
    Welchem Milliardär glauben wir heute?

  24. Wo beginnt Zensur « le-friseur v4 says:

    [...] Ursula von der Leyen streiten über das Verbot von Kinderpornografie wer es sich mal anschauen will hier Ist das Zielgruppenorientierung? Zumindest rückt diese Headline das Anliegen der Netzgemeinde in [...]

  25. makro » Blog Archive » Merk-Würdigkeiten III says:

    [...] dem grandiosen Fail der ZEIT kam mir heute der Gedanke, dass ja eigentlich beide Untertitel jeweils auf ihre Art und [...]

  26. Dauerfeuer Verarsche » Blog Archive » Griff ins Klo says:

    [...] Faszinierend auch, wie kleine Korrekturen die Zielgruppe von Zeit und Zeit-Online jeweils beeinflussen (sollen): Click [...]

  27. Eckhard Rotte says:

    Hi,
    das ist ein extrem peinlicher Fehler, der bei einer Wochenzeitung wie der ZEIT natürlich nicht passieren darf.
    Mindestens ebenso peinlich ist es aber, die ZEIT deswegen mit der CDU-Propaganda der Bild-Zeitung zu vergleichen und eine Richtigstellung in der morgigen Ausgabe zu fordern.
    Wie war das nochmal mit dem Glashaus und den Steinen?

  28. suki11 says:

    Wieso gibt man einer Frau von der Leyen überhaupt ein öffentliches Gehör, wenn die nur so einen widerwärtigen Wahlkampfmüll absondert.

    Frau Heine sagt: “Mit dem Stoppschild warnen Sie die Betreiber der Seiten. Das ist Täterschutz!”
    Frau vdLeyen sagt: “Im Gegenteil. Durch die systematische Suche, durch den internationalen Austausch und die Erstellung einer Datenbank, die die Inhalte der Seiten analysiert und vergleicht, ist die polizeiliche Arbeit der Täterverfolgung viel effizienter und systematischer.”

    Was hat systematisches Suchen, internationaler Austausch und Erstellung einer Datenbank mit Internetsperren zu tun? Das geht auch ohne Sperren und das sogar viel besser.

    Das heißt im Klartext: Die haben KiPo noch niemals richtig verfolgt und haben keine Ahnung, deshalb müssen jetzt Sperren her.

    Die Frau von der Leyen weiß das selber natürlich ganz genau – verkauft die Leute aber absichtlich für blöd. Und das auch noch in der Zeit.

  29. Die Zeit: Doppelkopf « Netzfreiheit.de says:

    [...] Maß führt die Zeit an wenn es um Online und Offline Medium [...]

  30. Die Zeit korrigiert sich – sort of. | UnPolitik.de says:

    [...] Donnerstag berichtete ich ja über den peinlichen Unterschied zwischen der Print- und der Online-Ausgabe der Zeit. Aus Internetaktivistin Franziska Heine und [...]

  31. die ennomane » Blog Archive » SPIEGEL vs. SPON: Das doppelte Spiel says:

    [...] ein Streitgespräch zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen online und offline in unterschiedlichen Fassungen veröffentlichte. Was die großen Verlage hier treiben, ist ein ekelhaftes Spiel. Anstatt [...]

  32. SPIEGEL vs. SPON: Das doppelte Spiel : Der Ausdrucker says:

    [...] ein Streitgespräch zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen online und offline in unterschiedlichen Fassungen veröffentlichte. Was die großen Verlage hier treiben, ist ein ekelhaftes Spiel. Anstatt für [...]

  33. Zeit Interview mit Franziska Heine und Zensursula « konsPIRATiv says:

    [...] Heine gegen ein Verbot von Kinderpornographie. Das ist ein Hammer. Auch wenn sich die Zeit dafür mehrfach entschuldigt, bleibt ein schwer wiedergutzumachendes [...]

  34. wahljahr says:

    [...] Jan bei Lukas Podolski – Imagewerbung. Christopher bei Lukas Podolski – Imagewerbung …Finde den Unterschied Zeit Online vs. Printausgabe …Das nennt man wohl, wie Fefe so sch¶n schreibt, Ausrichtung an der Zielgruppe. Zeit Online [...]

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