Das nennt man wohl, wie Fefe so schön schreibt, Ausrichtung an der Zielgruppe. Zeit Online betitelt das Interview mit Franziska Heine und Ursula von der Leyen folgendermaßen:
In der Printausgabe, in welcher das Interview heute auch erschienen ist, sieht das ganze etwas anders aus:
Ein kleiner aber feiner Unterschied, der (mal wieder) unser Anliegen in der Öffentlichkeit ins völlig falsche Licht rückt. Danke liebe Zeit-Redaktion, genau sowas brauchen wir. Nicht.
UPDATE
Bitte die Kommentare von Kai Biermann (Zeit Online) lesen:
Kommentar 1
Kommentar 2




Juni 25th, 2009 at 16:12
Ich glaub es einfach nicht! Ich hätte nie gedacht dass Medien wie die Zeit zu solchen Mitteln greifen…
Juni 25th, 2009 at 16:44
Das ist so widerwärtig! Soll man Absicht vermuten? Oder sind hier getrennte Redaktionen am Werk?
Juni 25th, 2009 at 18:57
[...] Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe: Scan der Zeit-Printausgabe mit der missglückten Unterzeile auf UnPolitik.de [...]
Juni 25th, 2009 at 19:05
[...] [...]
Juni 25th, 2009 at 19:06
[...] Unpolitik: Ausrichtung an der Zielgruppe je nach Medium bei der ZEIT [...]
Juni 25th, 2009 at 19:35
@Kai Biermann
Netter Versuch, mein Abo werde ich am WE kündigen. Die Zeit hat schon mit dem Offline Artikel “Wider die Ideologen des Internets!” gezeigt, daß sie durchaus die Online- und Offlinewelt unterscheidet. Es reicht, solche Medien und Ausreden brauche ich nicht!!
Juni 25th, 2009 at 20:07
[...] dass die ZEIT die BILD rechts überholt und durchaus an dunkle Zeiten erinnert – sowohl bei der Manipulation, als auch bei der Hetze. #sprachlos Ich habe aber auch nicht vergessen, dass die ZEIT in den [...]
Juni 25th, 2009 at 22:29
[...] war mal wieder große Aufregung in der deutschen Blogosphäre und dem deutschen Twitterverse. Die Zeit hatte zu einem identischen Artikel in der Online- und [...]
Juni 25th, 2009 at 22:43
Die Printausgabe erweckt den Eindruck, das Verbot Kinderpornographie stünde zur Debatte. Großer Schwachsinn. Wenn jemand schon unfähig ist, die Onlineausgabe zu Verwenden (== Internet-Ausdrucker), dann sollte man diesen unfähigen Menschen nicht so übel in die Irre führen.
Juni 25th, 2009 at 22:43
[...] Ursula von der Leyen streiten über das Verbot von Kinderpornografie wer es sich mal anschauen will hier Ist das Zielgruppenorientierung? Zumindest rückt diese Headline das Anliegen der Netzgemeinde in [...]
Juni 25th, 2009 at 23:49
[...] Die in der digitalen Welt errungenen Erfolge sind beachtlich. Angesichts der Petition mit mehr als 134 000 Unterzeichnern und Blogeinträgen, wonach man “die SPD in einen Sturm aus Scheiße schicken” werde, orakelt Zacharias Zacharakis, dass die Parteien den “positiven Obama-Effekt aus dem Netz” abschreiben können. Auch die Initiatorin der Petition, Franziska Heine, sieht die Petition als “Anfang einer völlig neuen Oppositionsform außerhalb der politischen Parteien“. Was tatsächlich erreicht werden kann ist aber noch nicht abzusehen. Aber obwohl sich die Piratenpartei vor Mitgliedsanträgen kaum noch retten kann, bei der Europawahl aus dem Stand 0,9 % der Stimmen holen konnte und mit Jörg Tauss bereits einen gemeuterten Abgeordneten des Bundestages stellt, bestehen noch Defizite. Bei Unter den Linden zeigte sich, dass das Auftreten in der Öffentlichkeit noch verbesserungswürdig ist – so fanden auch die bundesweiten Demonstrationen mit hunderten Demonstranten in den Medien nicht statt. Während in China und Iran die Zensur des Internets als Angriff auf die Meinungsfreiheit gesehen wird, sind der Presse die Demonstrationen hierzulande nicht einmal eine Erwähnung wert. Selbst die Petition wird gedruckt in ein schlechtes Licht gerückt. Während man bei der Zeit online einen “Streit über die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten” darstellt geht es in der Printvariante “über das Verbot von Kinderpornographie” (UnPolitik). [...]
Juni 26th, 2009 at 00:15
[...] Joschka Fischer heuert bei Gas-Projekt an Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe Most Popular Anonymous Peer to Peer File Exchange Site Owned by CIA Ahoi – Oder doch nicht? [...]
Juni 26th, 2009 at 01:53
[...] gibt es u.a. auf unpolitik.de.) Erkennt ihr den kleinen, aber feinen Unterschied? Die Zeit entschuldigte sich dann später für [...]
Juni 26th, 2009 at 06:02
[...] Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe [...]
Juni 26th, 2009 at 06:20
Die WELT outet sich mal wieder als reaktionäres Schmierblatt, dass ohne journalistischen Anspruch Regierungspropaganda verbreitet.
Juni 26th, 2009 at 07:11
[...] Tja, wie soll man es beschreiben? Meinungsmache? Ein Versehen? Gerade von der sonst durchaus kritischen und in gewissem Maße auch linkskonservativ Wochenzeitung Die Zeit hätte ich ein bisschen mehr erwartet. So druckt das Blatt in dieser Woche ein Interview mit Ursula von der Leyen und der “Internetaktivistin” Franziska Heine ab. Eigentlich sollte sich eine solch etablierte Zeitung doch der Macht der Worte bewusst sein. Leider ein kompletter “Fail” der Woche: http://www.unpolitik.de/2009/06/25/finde-den-unterschied-zeit-online-vs-printausgabe/ [...]
Juni 26th, 2009 at 08:48
[...] ich gerade auf unpolitik.de lese, passt Die Zeit ihre verschiedenen Ausgaben (Print/Online) den jeweiligen Zielgruppen an. Je [...]
Juni 26th, 2009 at 08:56
[...] 3. “Finde den Unterschied – Zeit Online vs. Printausgabe” (unpolitik.de) “Stoppschilder vor Kinderpornoseiten” vs. “Verbot von Kinderpornographie”. [...]
Juni 26th, 2009 at 10:26
[...] Ist das noch unabhängiger Journalismus? Da wird doch versucht, es allen Recht zu machen. Hauptsache die Visits / Abonnenten gehen nicht stiften. “Die Zeit” titelt mal eben online anders, als in der Printausgabe. [...]
Juni 26th, 2009 at 17:01
[...] Heine gegen ein Verbot von Kinderpornographie. Das ist ein Hammer. Auch wenn sich die Zeit dafür mehrfach entschuldigt, bleibt ein schwer wiedergutzumachendes [...]
Juni 27th, 2009 at 00:03
[...] gegen Internetsperren initiiert hat und Zensursula im Gespräch bei Zeit online. Leider ist die gedruckte Version nicht identisch. Merken und weiterempfehlen Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue [...]
Juni 27th, 2009 at 14:58
[...] Eimer nicht vergessen neben den Tisch zu stellen.) UPDATE : Und dann war das hier noch… ( finde-den-unterschied-zeit-online-vs-printausgabe ) nur noch widerlich. Geschrieben von Mario Palestini um 08:42 | Kommentare (0) | Trackbacks [...]
Juni 27th, 2009 at 17:16
Ich glaube nicht an einen Zufall oder an ein Versehen. Wenn man den dümmlichen Artikel von Herrn Denso unter dem Interview liest und sieht wie das zusammenpasst, steckt da einfach nur Absicht dahinter.
Juni 27th, 2009 at 18:11
Finde den Unterschied!
http://www.axelspringer.de/dl/101740/Anteilsbesitzliste_2008.pdf
aka Bildungsministerin Springer
http://www.holtzbrinck.com/artikel/778431&s=de
aka Agenda Förderung
Welchem Milliardär glauben wir heute?
Juni 27th, 2009 at 22:25
[...] Ursula von der Leyen streiten über das Verbot von Kinderpornografie wer es sich mal anschauen will hier Ist das Zielgruppenorientierung? Zumindest rückt diese Headline das Anliegen der Netzgemeinde in [...]
Juni 28th, 2009 at 11:20
[...] dem grandiosen Fail der ZEIT kam mir heute der Gedanke, dass ja eigentlich beide Untertitel jeweils auf ihre Art und [...]
Juni 28th, 2009 at 12:27
[...] Faszinierend auch, wie kleine Korrekturen die Zielgruppe von Zeit und Zeit-Online jeweils beeinflussen (sollen): Click [...]
Juni 28th, 2009 at 15:18
Hi,
das ist ein extrem peinlicher Fehler, der bei einer Wochenzeitung wie der ZEIT natürlich nicht passieren darf.
Mindestens ebenso peinlich ist es aber, die ZEIT deswegen mit der CDU-Propaganda der Bild-Zeitung zu vergleichen und eine Richtigstellung in der morgigen Ausgabe zu fordern.
Wie war das nochmal mit dem Glashaus und den Steinen?
Juni 29th, 2009 at 16:25
Wieso gibt man einer Frau von der Leyen überhaupt ein öffentliches Gehör, wenn die nur so einen widerwärtigen Wahlkampfmüll absondert.
Frau Heine sagt: “Mit dem Stoppschild warnen Sie die Betreiber der Seiten. Das ist Täterschutz!”
Frau vdLeyen sagt: “Im Gegenteil. Durch die systematische Suche, durch den internationalen Austausch und die Erstellung einer Datenbank, die die Inhalte der Seiten analysiert und vergleicht, ist die polizeiliche Arbeit der Täterverfolgung viel effizienter und systematischer.”
Was hat systematisches Suchen, internationaler Austausch und Erstellung einer Datenbank mit Internetsperren zu tun? Das geht auch ohne Sperren und das sogar viel besser.
Das heißt im Klartext: Die haben KiPo noch niemals richtig verfolgt und haben keine Ahnung, deshalb müssen jetzt Sperren her.
Die Frau von der Leyen weiß das selber natürlich ganz genau – verkauft die Leute aber absichtlich für blöd. Und das auch noch in der Zeit.
Juni 29th, 2009 at 17:39
[...] Maß führt die Zeit an wenn es um Online und Offline Medium [...]
Juli 2nd, 2009 at 12:01
[...] Donnerstag berichtete ich ja über den peinlichen Unterschied zwischen der Print- und der Online-Ausgabe der Zeit. Aus Internetaktivistin Franziska Heine und [...]
August 10th, 2009 at 22:26
[...] ein Streitgespräch zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen online und offline in unterschiedlichen Fassungen veröffentlichte. Was die großen Verlage hier treiben, ist ein ekelhaftes Spiel. Anstatt [...]
August 11th, 2009 at 17:44
[...] ein Streitgespräch zwischen Franziska Heine und Ursula von der Leyen online und offline in unterschiedlichen Fassungen veröffentlichte. Was die großen Verlage hier treiben, ist ein ekelhaftes Spiel. Anstatt für [...]
Januar 20th, 2010 at 15:38
[...] Heine gegen ein Verbot von Kinderpornographie. Das ist ein Hammer. Auch wenn sich die Zeit dafür mehrfach entschuldigt, bleibt ein schwer wiedergutzumachendes [...]
März 5th, 2010 at 17:40
[...] Jan bei Lukas Podolski – Imagewerbung. Christopher bei Lukas Podolski – Imagewerbung …Finde den Unterschied Zeit Online vs. Printausgabe …Das nennt man wohl, wie Fefe so sch¶n schreibt, Ausrichtung an der Zielgruppe. Zeit Online [...]