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	<title>Kommentare zu: Zensursula-Interview</title>
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	<description>Weil es zu gefährlich ist, nichts zu sagen.</description>
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		<title>Von: Steff</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/04/26/zensursula-interview/comment-page-1/#comment-204</link>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:53:08 +0000</pubDate>
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		<description>Auch die Formulierung &quot;wer Sperren im Internet aktiv umgehen kann&quot; klingt f&#252;r die breite Masse schon wie etwas illegales. &quot;War da nicht mal was mit dem illegalen umgehen von Kopierschutz?&quot;, denkt der ein oder andere sicher.

In Wahrheit nimmt man einfach nicht den Auskunftsservice seines Providers sondern nutzt ein freies Angebot. Ich kaufe mein Obst also nicht bei Edeka sondern im Obstladen um die Ecke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die Formulierung &#8220;wer Sperren im Internet aktiv umgehen kann&#8221; klingt f&#252;r die breite Masse schon wie etwas illegales. &#8220;War da nicht mal was mit dem illegalen umgehen von Kopierschutz?&#8221;, denkt der ein oder andere sicher.</p>
<p>In Wahrheit nimmt man einfach nicht den Auskunftsservice seines Providers sondern nutzt ein freies Angebot. Ich kaufe mein Obst also nicht bei Edeka sondern im Obstladen um die Ecke.</p>
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		<title>Von: Steff</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/04/26/zensursula-interview/comment-page-1/#comment-203</link>
		<dc:creator>Steff</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:48:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Stephan Die Zahlen beruhen eben auf einer mutwilligen Fehlinterpretation der Daten aus den skandinavischen Erfahrungen mit Sperrlisten. Die gesamte Argumentation ist ja extrem l&#246;chrig. Wer es noch nicht gelesen hat, bitte hier schauen. http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stephan Die Zahlen beruhen eben auf einer mutwilligen Fehlinterpretation der Daten aus den skandinavischen Erfahrungen mit Sperrlisten. Die gesamte Argumentation ist ja extrem l&#246;chrig. Wer es noch nicht gelesen hat, bitte hier schauen. <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/" rel="nofollow"></a><a href='http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/'>http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/</a></p>
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		<title>Von: Funatiker</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/04/26/zensursula-interview/comment-page-1/#comment-202</link>
		<dc:creator>Funatiker</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:30:33 +0000</pubDate>
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		<description>Niemand, der das Bestreben hat, einschl&#228;gige Seiten aufzurufen, wird den urspr&#252;nglichen DNS beibehalten. Die einzigen, die ihn beibehalten, sind die sog. unschuldigen B&#252;rger, die sich gerne manipulieren lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand, der das Bestreben hat, einschl&#228;gige Seiten aufzurufen, wird den urspr&#252;nglichen <span class="caps">DNS</span> beibehalten. Die einzigen, die ihn beibehalten, sind die sog. unschuldigen B&#252;rger, die sich gerne manipulieren lassen.</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.unpolitik.de/2009/04/26/zensursula-interview/comment-page-1/#comment-201</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:27:27 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, das ganze Interview hinterl&#228;&#223;t einen faden Beigeschmack in Bezug auf die Notwendigkeit eines solchen DNS-ReRoutings. Im Interview gibt sie die t&#228;gliche Zugriffszahl auf Webseiten mit Kinderpornographie in H&#246;he von 300-400.000 zu Protokoll. Wenn den Ermittlungsbeh&#246;rden solche Zahlen vorliegen, sollte es doch keine Probleme bereiten, die IP-Adressen f&#252;r die Zugriffe zu ermitteln und schon kann man zuschlagen.

Und auch wenn es nur eine Sch&#228;tzung ist, muss Frau von der Leyen es sich gefallen lassen, dass man hinterfragt, auf welcher Grundlage diese Sch&#228;tzung basiert. Die Argumentation der Politiker f&#252;r dieses Gesetz erinnert mich immer an Diskussionen mit Kindern, denen man mit fadenscheinigen &#220;bertreibungen seine Meinung aufdr&#252;cken m&#246;chte.

Auch bezeichnend f&#252;r die Ehrlichkeit von Frau von der Leyen: ihr Ausweichen auf die letzte (mehrfach wiederholte) Frage der Moderatorin zur Speicherung der Zugriffsdaten auf die Stop-Seiten. Soll Frau von der Leyen doch einfach sagen, dass die Zugriffe gespeichert und ausgewertet werden, um eventuelle R&#252;ckschl&#252;sse daraus zu ziehen. Ihr Ausweichen l&#228;sst jedenfalls Zweifel entstehen, was mit diesen Daten wirklich geschieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das ganze Interview hinterl&#228;&#223;t einen faden Beigeschmack in Bezug auf die Notwendigkeit eines solchen <span class="caps">DNS</span>-ReRoutings. Im Interview gibt sie die t&#228;gliche Zugriffszahl auf Webseiten mit Kinderpornographie in H&#246;he von 300-400.000 zu Protokoll. Wenn den Ermittlungsbeh&#246;rden solche Zahlen vorliegen, sollte es doch keine Probleme bereiten, die IP-Adressen f&#252;r die Zugriffe zu ermitteln und schon kann man zuschlagen.</p>
<p>Und auch wenn es nur eine Sch&#228;tzung ist, muss Frau von der Leyen es sich gefallen lassen, dass man hinterfragt, auf welcher Grundlage diese Sch&#228;tzung basiert. Die Argumentation der Politiker f&#252;r dieses Gesetz erinnert mich immer an Diskussionen mit Kindern, denen man mit fadenscheinigen &#220;bertreibungen seine Meinung aufdr&#252;cken m&#246;chte.</p>
<p>Auch bezeichnend f&#252;r die Ehrlichkeit von Frau von der Leyen: ihr Ausweichen auf die letzte (mehrfach wiederholte) Frage der Moderatorin zur Speicherung der Zugriffsdaten auf die Stop-Seiten. Soll Frau von der Leyen doch einfach sagen, dass die Zugriffe gespeichert und ausgewertet werden, um eventuelle R&#252;ckschl&#252;sse daraus zu ziehen. Ihr Ausweichen l&#228;sst jedenfalls Zweifel entstehen, was mit diesen Daten wirklich geschieht.</p>
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